Volker Prechtel (* 9. August 1941 in Hopfen am See; † 7. August 1997 in Gröbenzell) war ein deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler.
Prechtel studierte zunächst Pädagogik und arbeitete mehrere Jahre als Schullehrer, bevor er über Laienbühnen zur professionellen Schauspielerei fand. Mit seinem markanten Gesicht und seiner charakteristischen Nase wurde er zu einem gefragten Nebendarsteller in Film und Fernsehen und wirkte in mehr als hundert Produktionen mit.
Auch auf der Theaterbühne war Prechtel regelmäßig zu sehen. Er spielte unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Münchner Volkstheater, an der Freien Volksbühne Berlin sowie am Münchner Theater für Kinder.
Internationale Bekanntheit erlangte er 1986 durch die Rolle des Mönchs Malachias in Der Name der Rose nach dem Roman von Umberto Eco. Dort spielte er an der Seite von Sean Connery und Helmut Qualtinger. Zudem war er in der Krimireihe Der König als Linienbusfahrer zu sehen.
Volker Prechtel starb 1997, zwei Tage vor seinem 56. Geburtstag, an den Folgen einer Krebserkrankung.