Der Krieg um die Wahrnehmung eskaliert. In einer Spezialausgabe seiner neuen Reportagereihe „Re:“ untersucht ARTE, was am vergangenen Wochenende in Hamburg wirklich geschah. Der Film zeigt aus mehreren Perspektiven, wie das Bild Hamburgs schwer beschädigt wurde. Es ging weit mehr kaputt als Autos und Schaufenster. Nicht nur das Ausmaß von Gewalt und Zerstörung ist beunruhigend. Es ist vor allem die Rücksichtslosigkeit, mit der die verschiedenen Interessengruppen ihre Bilder inszenieren, die erschreckt. Elf Autoren und acht Kamera-Teams waren am Wochenende für „Re:“ im Einsatz, um ein Bild der Ereignisse zu zeichnen, das Hintergründe der Geschehnisse erkennbar werden lässt. Es geht nicht nur um Randalierer, sondern auch um friedliche Demonstranten, es geht um Politik und ihre Optionen in einer von ‚sozialen Medien‘ hyperbeschleunigten Welt.