Joan Lacomba ist auf Mallorca geboren, er ist Künstler und liebt seine Heimat. Bisher inspirierte ihn die Insel zu farbenfrohen Landschaftsbildern – jetzt baut der 83-jährige Kunstwerke aus Müll, den er an den Stränden der Insel sammelt. Mit seinen Müll-Kunstwerken will er den schmutzigen Hinterlassenschaften der Touristen zumindest einen Sinn geben. Unterstützt wird er dabei von seiner Familie. Sein Sohn Gabriel ist Fotograf und fand die besten Motive bisher in den abgelegenen Bergregionen der Insel. Doch selbst die einst stillen Täler werden immer voller. „Sol y playa“, Sonne und Strand, das reicht vielen Touristen nicht mehr. Zahlreich erkunden sie das Hinterland und das Tramuntana-Gebirge, das seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Aber es gibt auch die Einheimischen, die finden, dass Mallorca dankbar über den Touristenansturm sein sollte.