"1929 – Das Jahr Babylon" erzählt die zwölf Monate als ein Jahr der Entscheidungen. Land und Stadt stehen auf der Kippe, die Zukunft ist offen, niemand weiß, wohin die Reise geht. Der Erste Weltkrieg ist seit gut zehn Jahren vorbei, die Niederlage unverstanden, die Republik ein permanenter Ausnahmezustand. Nur vier goldene Jahre hat die Geschichte ihr zugestanden. Der Glanz beruht auf Pump und droht bereits zu verblassen. Im Reichstag sitzen 15 Parteien, von ganz links bis extrem rechts, jede Regierung ist eine unmögliche Koalition. (Quelle: ARD, Das Erste)
Heute startet mit Helgoland 513 die letzte deutschsprachige Eigenproduktion von Sky, nach herausragenden Serien wie Babylon Berlin, Der Pass oder Das Boot.
Und darum geht es: Im Jahr 2039 ist Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland zum letzten Zufluchtstort der Menschheit geworden. Hier verschanzt sich eine kleine Gemeinschaft Überlebender einer Apokalypse, die den Rest der Welt ins Chaos gestürzt hat - inklusive lädierter Elphi. Entstanden ist eine totalitäre Gesellschaft unter der Führung von Martina Gedeck (Das Leben der Anderen), die nur 513 Menschen auf dem kleinen Eiland duldet. Da sind Konflikte vorprogrammiert…
Nach einer globalen Apokalypse stellen sich die letzten Überlebenden auf Helgoland dem Kampf gegen die Außenwelt und der Konkurrenz in den eigenen Reihen. Die Ressourcen auf der bekannten Felseninsel sind knapp, so dass ein Ranking-System das Leben der Bewohner bestimmt: Der einzige Arzt steht natürlich weit oben auf der Liste, andere sind abgeschlagen und müssen um eine bessere Position kämpfen, um weiter leben zu können.