Beavis and Butt-head visit a coffee house; Beavis downs gallons of cappuccino and takes the stage as Cornholio.
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South Park Staffel 29 startet am 16. September 2026 – und der Countdown läuft. In genau 14 Tagen geht es zurück in die verschneite Kleinstadt in Colorado, in der Kinder fluchen wie Hafenarbeiter, Erwachsene zuverlässig alles schlimmer machen und wirklich niemand vor Trey Parker und Matt Stone sicher ist. Wenn du die Serie irgendwann aus den Augen verloren hast, ist jetzt der perfekte Moment, wieder einzusteigen: Staffel 29 steht nicht als nostalgischer Pflichttermin im Kalender, sondern als ziemlich spannende Fragezeichen-Season. Was nehmen Parker und Stone diesmal auseinander? Welche Schlagzeilen schaffen es in Rekordzeit in eine Folge? Und wie weit kann South Park 2026 noch gehen, ohne komplett von der Realität überholt zu werden?
Für alle, die länger nicht mehr dabei waren: Du musst keine 366 Folgen nachholen, um wieder reinzukommen. South Park funktioniert seit Jahren vor allem über seine brutale Nähe zur Gegenwart. Klar, die Basics bleiben: Stan Marsh ist oft der moralisch überforderte Beobachter, Kyle Broflovski der genervte Vernunftmensch, Kenny McCormick der ewige Running Gag mit Todessehnsucht wider Willen, und Eric Cartman ist weiterhin eine wandelnde Sammlung der schlimmsten Eigenschaften der Menschheit – nur eben mit Bommelmütze. Dazu kommen Eltern, Lehrer, Politiker, Promis, Tech-Milliardäre, religiöse Figuren und alle möglichen Kulturkampf-Auslöser, die je nach Woche durch den South-Park-Fleischwolf gedreht werden. Wenn du also weißt, dass diese Serie Tabus nicht umschifft, sondern direkt mit dem Schneepflug reinfährt, bist du bereit.
Was Staffel 29 besonders interessant macht: South Park ist inzwischen keine Serie mehr, die nur auf Trends reagiert – sie konkurriert mit ihnen. Die Welt ist so absurd geworden, dass selbst Cartman manchmal fast wie ein dokumentarischer Charakter wirkt. Für die neuen Folgen darf man deshalb wieder mit einer extrem schnellen, aktuellen Tonlage rechnen. Künstliche Intelligenz, Streaming-Chaos, Social-Media-Panik, Wahlkampfirrsinn, Popkultur-Empörung, True-Crime-Hype, Cancel-Debatten, neue Moralmoden, alte Doppelmoral – all das schreit nach einer South-Park-Behandlung. Und genau das ist der Reiz vor der Premiere: Man weiß nicht, welche Themen Parker und Stone auswählen, aber man weiß, dass sie sehr wahrscheinlich die unbequemsten Winkel finden.