Atlantic City, 1931: Nucky Thompson hängt Erinnerungen an den Beginn seiner kriminellen Karriere nach, wie er 1884 als Straßenjunge erstmals den Commodore traf. Unterdessen beschäftigen ihn auch ganz aktuelle Probleme: In Kuba will er gemeinsam mit Sally Wheet einen Deal mit der Bacardi Corporation vorantreiben. In New York beginnt Lucky Luciano derweil einen kühnen Plan umzusetzen, dessen Auswirkungen auch Nucky auf Kuba zu spüren bekommt.
Wenn es um großartige TV-Serien geht, kommt man an "The Sopranos" einfach nicht vorbei. Diese ikonische Serie, die zwischen 1999 und 2007 auf HBO ausgestrahlt wurde, hat nicht nur das Genre des Krimis revolutioniert, sondern auch einen tiefen Einblick in das Leben eines Mafia-Bosses gegeben. Die erste Staffel führt uns in die komplexe Welt von Tony Soprano ein – gespielt von dem unvergesslichen James Gandolfini – einem Mann, der zwischen seinen familiären Verpflichtungen und den Anforderungen seines kriminellen Imperiums hin- und hergerissen ist.
In der ersten Episode lernen wir Tony als zweifachen Familienvater kennen, der neben seinen Herausforderungen als Chef eines Mafiaclans auch mit einer tiefen Sinnkrise kämpft. Diese innere Zerrissenheit führt ihn dazu, sich Hilfe bei Psychiaterin Dr. Jennifer Melfi (grandios verkörpert von Lorraine Bracco) zu suchen. Hier beginnt eine spannende Reise durch Themen wie Identität und Moral - Herausforderungen, denen sich Tony stellen muss.
Die Staffel besteht aus sechs Episoden voller spannender Wendungen und emotionaler Momente. In Episode zwei sehen wir Tonys Probleme mit seiner dominanten Mutter sowie die Schwierigkeiten seines Neffen Chris (Michael Imperioli), der in krumme Geschäfte verwickelt ist. Dies zeigt eindrucksvoll, wie eng das persönliche Leben der Charaktere mit ihren kriminellen Aktivitäten verknüpft ist. Das Gleichgewicht zwischen Liebe zur Familie und den dunklen Seiten des Lebens wird hier auf brillante Weise thematisiert.