Der Besuch eines kanadischen Majors namens Patrick Gordon sorgt für große Aufregung auf Downton Abbey: Der Mann hat schwere Gesichtsverletzungen, litt eine Zeit unter Amnesie und behauptet, jener Cousin und Erbe zu sein, der vermeintlich mit der "Titanic" unterging. Während Lady Edith ihm gerne glaubt, bleibt der Rest der Familie skeptisch - Mary wird sogar feindselig, da dies - wäre es denn wahr - Matthew, der schwer verletzt im Hospital liegt, aller Ansprüche auf den Besitz und den Titel berauben würde.
Sir Richard Carlisle will für sich und Mary ein stattliches Haus in der Nähe kaufen, und Butler Carson soll ihnen dorthin folgen. Doch dieser hat gute Gründe, das Angebot einige Zeit später auszuschlagen. Bates ist so wütend auf seine Noch-Ehefrau Vera, die die Scheidung verweigert, dass er Worte äußert, die er später bedauern wird.
Doch es gibt auch gute Nachrichten: 11.11.1918 - 11.00 Uhr: Armistice Day - die Waffen schweigen, der Erste Weltkrieg ist vorbei.
Die Zukunft sieht düster aus, und "The Handmaid's Tale – Der Report der Magd" bringt uns direkt in eine Welt, die durch Umweltkatastrophen und gesellschaftliche Umwälzungen geprägt ist. Die erste Staffel dieser fesselnden Serie zeigt uns das Leben von Desfred, einer der wenigen fruchtbaren Frauen in Gilead, wo Frauenrechte praktisch abgeschafft wurden. Ihr einziger Wunsch? Ihre Tochter zu finden und aus den Fängen eines brutalen Regimes zu entkommen.
Diese Serie ist nicht nur ein Drama; sie ist eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der Unterdrückung und zeigt auf beeindruckende Weise, wie schnell Rechte verworfen werden können. Mit einem starken Cast um Elisabeth Moss als June Osborne (Offred) wird jede Episode zu einem emotionalen Erlebnis. Es ist unmöglich, sich nicht mit den Charakteren zu identifizieren oder ihre Kämpfe nachzuvollziehen.
In der ersten Staffel gibt es zehn spannende Episoden, die uns tief in das Leben von Desfred eintauchen lassen. Wir sehen sie bei ihrer Arbeit als Magd im Haus des Commanders Waterford und seiner Frau Serena Joy, während sie versucht, einen Platz in dieser neuen Ordnung zu finden. Die schmerzhafte Erinnerung an ihre Tochter Hannah verfolgt sie ständig und treibt sie an. Dies führt zu intensiven inneren Konflikten und macht deutlich, dass es mehr gibt als nur physisches Überleben – es geht auch um Selbstwertgefühl und Identität.