Hector Obalk stellt in der aktuellen Folge seiner Dokumentationsreihe zwei Werke gegenüber. Es geht um Giorgiones bezauberndes „Ländliches Konzert“, ein melancholisches Loblied auf die höfische Liebe und Tizians rauschende Bacchanalen mit demselben Titel. Dabei führt Obalk den grundlegenden Gegensatz zwischen der tiefgründigen, zarten Kunst des Giorgione und dem spektakulären, innovativen Stil des jungen Tizian anschaulich vor Augen.