Carrie hat den Bombenanschlag überlebt, doch durch den Schock ist ihre bipolare Störung zum Vorschein gekommen. Völlig hektisch versucht sie Saul zu erklären, dass sie endlich weiß, was Abu Nazir plant. Doch ihre Nervosität lässt kaum eine Struktur ihrer Gedanken erkennen. Saul ahnt, dass tatsächlich ein noch viel größerer Anschlag bevorstehen könnte. Währenddessen hat Nicholas mit Jessicas Einverständnis zugestimmt, für das Amt eines Abgeordneten im Kongress zu kandidieren.
Die israelische TV-Serie "False Flag" hat sich schnell zu einem der gefragtesten Thriller entwickelt und begeistert Zuschauer mit ihrer spannungsgeladenen Handlung und tiefgründigen Charakteren. In der ersten Staffel erleben wir, wie fünf ganz normale Staatsbürger über Nacht zu Hauptverdächtigen in einem internationalen Entführungsfall werden. Farhead Sulimani, der iranische Verteidigungsminister, wird unter mysteriösen Umständen entführt, und die Identitäten der Verdächtigen landen blitzschnell in den Schlagzeilen. Das bringt nicht nur ihre Unschuld ins Wanken, sondern stellt auch ihr gesamtes Leben auf den Kopf.
Was "False Flag" so besonders macht, ist nicht nur die spannende Prämisse, sondern auch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Die Charaktere sind vielschichtig und komplex – jeder von ihnen hat seine eigenen Geheimnisse und Herausforderungen. Mickey Leon (Eitan Kopel) muss als einer der Hauptverdächtigen nicht nur seine eigene Unschuld beweisen, sondern sieht sich auch dem Druck seiner Familie gegenüber. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg beeindruckend; insbesondere Neta Riskin als Anat Kedmi bringt eine emotionale Tiefe in ihre Rolle.
In den ersten Episoden wird das Rätsel um die Entführung Schritt für Schritt entfaltet. Von den ersten Schockmomenten bis hin zu intensiven Verhören durch den Inlandsgeheimdienst Shin Bet bleibt kein Stein auf dem anderen. Episode 2 und 3 zeigen eindrucksvoll, wie schnell das Vertrauen zwischen Freunden und Familienmitgliedern zerbricht, während sie sich gegen einen übermächtigen Feind behaupten müssen – ihren eigenen Behörden.