Am frühen Nachmittag des 26. August 1944 schreitet General Charles de Gaulle die berühmten Champs-Elysées hinab und fährt dann zur Kathedrale Notre-Dame. Als er ankommt, fallen Schüsse. Ein Kameramann dreht die Schießerei mehrere Minuten lang. Seine Bilder waren jahrelang verschwunden. Waren sie tatsächlich verschwunden oder wurden sie absichtlich vergessen?
Bekannte Bilder aus unserem kollektiven Gedächtnis und unveröffentlichte Aufnahmen aus dem verborgenen Teil unserer Geschichte - die neue ARTE-Sendereihe stöbert in Archiven und entdeckt verschollene Filmschätze wieder. Fotos und Filmmaterial werden in der zehnteiligen ARTE-Reihe als historische Beweisstücke betrachtet und genauestens unter die Lupe genommen. Und oft lassen die Bilder heute mehr erkennen, als der Kameramann einst sah oder zeigen wollte. Deshalb ist jede der 26-minütigen Folgen wie eine polizeiliche Ermittlung aufgebaut. Behandelt werden leichte und amüsante Themen genauso wie ernste und folgenreiche Ereignisse.