Anlässlich des 2.500-jährigen Bestehens der Persischen Monarchie im Oktober 1971 erlebte die Welt eine pompöse Inszenierung. Die prunkvollen Feierlichkeiten spielten sich in einer riesigen, sternförmigen Zeltstadt vor den Ruinen von Persepolis ab, der Hauptstadt des antiken Perserreichs. Vor dieser grandiosen Kulisse empfingen der Schah und die Kaiserin Farah Diba drei Tage lang rund 60 gekrönte Häupter und Staatschefs beziehungsweise deren Vertreter aus fünf Kontinenten. Das immens kostspielige Fest stand im krassen Gegensatz zur Armut der Bevölkerung.