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1915. Reportage dans l’Allemagne en guerre

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1915. Seit knapp einem Jahr führt Deutschland Krieg gegen Frankreich, das Vereinigte Königreich und Russland. Die US-amerikanischen Reporter Wilbur Durborough und Irving Ries machen sich auf den Weg nach Deutschland, um die dortigen Ereignisse zu fotografieren und zu filmen. Für ihren sechsmonatigen Aufenthalt haben sie ihren Stutz mitgebracht: einen luxuriösen, nicht überdachten Rennwagen, den sie über den Atlantik nach Rotterdam überführt haben. Von der niederländischen Hafenstadt führt die Reise weiter nach Berlin, wo die beiden Reporter einflussreiche Persönlichkeiten wie Generalfeldmarschall von Hindenburg, Kaiser Wilhelm II. und Prinz Maximilian von Baden filmen, Militärmanöver dokumentieren und Aufnahmen in Internierungslagern machen. Sie erhalten zudem die Erlaubnis, vom Krieg zerstörte Gebiete in Ostpreußen und im Weichselland zu bereisen. So entstehen Aufnahmen in Warschau sowie von der imposanten Festung Modlin, die nach Belagerung durch deutsche Truppen von der Zarenarmee aufgegeben wurde. Warum durchstreiften die beiden Reporter das im Krieg befindliche Deutschland in einem so unbequemen und unpraktischen Rennmobil? Durften sie sich frei bewegen und nach Belieben filmen? Was geschah mit ihrer knapp zweistündigen Reportage, nachdem die USA Deutschland offiziell den Krieg erklärten? (Text: arte)

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