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Un bus pour Martin Luther King

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Im frühen 20. Jahrhundert war die Rassentrennung in den amerikanischen Südstaaten noch sehr lebendig. Der Ku Klux Klan und die Jim Crow Gesetze verhinderten die Gleichstellung von schwarzen und weißen Bürger im öffentlichen Raum – also auch in Schulen und Verkehrsmitteln. So waren etwa die Sitze im vorderen Bereich der Busse den Weißen vorbehalten. Rosa Parks, eine Schneiderin aus Montgomery im US-Bundestaat Alabama, litt seit ihrer Kindheit unter dieser sozialen Unterdrückung. Am 1. Dezember 1955 widersetzte sie sich der Aufforderung des Busfahrers, ihren Platz einem Weißen zu überlassen, wie es das Gesetz vorschrieb. Sie wurde verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Bereits kurze Zeit später wurde sie zur Ikone der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Der junge Pastor namens Martin Luther King nutzte die Gelegenheit und rief zu einem Boykott der städtischen Omnibusse auf. Die Protestbewegung weitete sich aus: Es gab eine Vielzahl öffentlicher Reden und Demonstrationen. Rosa Parks wurde zur Heldin der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und legte mit ihren Unterstützern einen Meilenstein in der amerikanischen Geschichte: Am 13. November 1956 erklärte der Oberste Gerichtshof der USA die Rassentrennung für verfassungswidrig und hob die Segregationsgesetze auf. Rosa Parks stand für ihre Rechte ein, indem sie sitzenblieb – und gab den Anstoß für ein gesellschaftliches Umdenken in den USA.

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