Am Ufer eines Baggersees wird die Leiche des Juweliers Robert Blaskow, seine Frau Mona (Michaela Rosen) gefesselt und geknebelt im gemeinsamen Haus gefunden. Ein Fall für die SOKO 5113. Mona Blaskow gibt an, auf der Straße einem bewusstlosen Mädchen geholfen haben zu wollen, wobei sie überfallen wurde. Ein übler Trick, mit dem seit mehreren Wochen in München Verkehrsteilnehmer auf abgelegenen Straßen terrorisiert werden. Doch bisher wurde dabei niemand ernsthaft verletzt, geschweige denn, getötet. Die Ermittlungen der SOKO ergeben bald, dass auch andere Personen ein Interesse am Tod Blaskows gehabt haben. Da ist zum Beispiel Hubert Krampe (Peter Fricke), der Blaskow für das Scheitern seiner politischen Karriere verantwortlich macht. Und für dessen Tochter Vanessa (Eva Habermann) war dies der Auslöser für den Selbstmord der Mutter. Als Frau Blaskow ein zweites Mal überfallen wird und der dabei getötete Täter als Mischa Ziegler (George Lenz), Vanessas Freund, identifiziert werden kann, bekommt der Fall eine unerwartete Wendung … (Text: ZDF)
Wenn es um deutsche Krimis geht, führt kein Weg an "Tatort" vorbei. Diese Serie ist mehr als nur eine gewöhnliche Krimireihe; sie ist ein Phänomen, das seit 1970 die Zuschauer begeistert. Unter dem Titel "Tatort" vereinen sich Dutzende von Krimiserien, die von den verschiedenen ARD-Anstalten produziert werden. Jede Episode hat ihre eigenen Ermittlerteams, die in unterschiedlichen Städten Mordfälle aufklären. Das macht jede Folge einzigartig und zeigt dabei auch noch die regionalen Eigenheiten der jeweiligen Orte.
Die erste Episode wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt und seitdem sind über 1300 Folgen entstanden. Was macht "Tatort" so besonders? Nun, zum einen ist es die Vielfalt an Charakteren: Von Paul Stoever (gespielt von Manfred Krug) bis hin zu Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) oder Frank Thiel (Axel Prahl), jeder Ermittler bringt seinen eigenen Stil in die Ermittlungen ein. Diese tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man sich nicht nur für den Fall interessiert, sondern auch für ihre persönlichen Geschichten.
Ein weiterer Grund, warum "Tatort" so beliebt ist, liegt im Format der Serie selbst. Mit einer Laufzeit von etwa 90 Minuten pro Episode haben die Macher genug Zeit für spannende Plot-Twists und tiefere Charakterentwicklungen. Zudem wird jede Folge in einer anderen Stadt gedreht – das bedeutet also eine regelrechte Reise durch Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz! So wird der Schauplatz oft selbst zum Protagonisten der Geschichte und bringt frischen Wind in jeden neuen Fall.