Blut auf dem Grün: Das Entsetzen im Golfclub ist groß, als der beliebte Junggolfer Tim Lärcher erschlagen aufgefunden wird. Die Tatwaffe ist ein Golfschläger - wer ist zu so einem schrecklichen Mord fähig? Die Ermittlungen von Hauptkommissar Schickl und seinem Team führen schnell zu Konstantin Seckendorff, der, nach Aussage des Caddy Rico Knapp, erst zwei Tage zuvor gegen den Toten eine Runde Golf verloren hat. Das ist eigentlich kein Motiv für einen Mord - wenn nicht der Einsatz des Spiels Isabell Meissner, Verlobte Konstantins und Geliebte Tims, gewesen wäre. Dr. Alexandra Seckendorff , Münchens Prominentenanwältin, ist über die Unterstellungen entsetzt; ihrer Meinung nach war es ein Mord aus Habgier - und sowohl Ricos Mutter Helga (Heike Thiem-Schneider), die das Restaurant des Clubhauses leitet, als auch die Golflehrerin Antonia Ried haben dem Toten eine Menge Geld geschuldet. Aber beide hüllen sich in Schweigen. Eine harte Nuss für die SOKO 5113
Wenn es um deutsche Krimis geht, führt kein Weg an "Tatort" vorbei. Diese Serie ist mehr als nur eine gewöhnliche Krimireihe; sie ist ein Phänomen, das seit 1970 die Zuschauer begeistert. Unter dem Titel "Tatort" vereinen sich Dutzende von Krimiserien, die von den verschiedenen ARD-Anstalten produziert werden. Jede Episode hat ihre eigenen Ermittlerteams, die in unterschiedlichen Städten Mordfälle aufklären. Das macht jede Folge einzigartig und zeigt dabei auch noch die regionalen Eigenheiten der jeweiligen Orte.
Die erste Episode wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt und seitdem sind über 1300 Folgen entstanden. Was macht "Tatort" so besonders? Nun, zum einen ist es die Vielfalt an Charakteren: Von Paul Stoever (gespielt von Manfred Krug) bis hin zu Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) oder Frank Thiel (Axel Prahl), jeder Ermittler bringt seinen eigenen Stil in die Ermittlungen ein. Diese tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man sich nicht nur für den Fall interessiert, sondern auch für ihre persönlichen Geschichten.
Ein weiterer Grund, warum "Tatort" so beliebt ist, liegt im Format der Serie selbst. Mit einer Laufzeit von etwa 90 Minuten pro Episode haben die Macher genug Zeit für spannende Plot-Twists und tiefere Charakterentwicklungen. Zudem wird jede Folge in einer anderen Stadt gedreht – das bedeutet also eine regelrechte Reise durch Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz! So wird der Schauplatz oft selbst zum Protagonisten der Geschichte und bringt frischen Wind in jeden neuen Fall.