Elisabeth Meisner hat nur kurz Gelegenheit, sich an der erfolgreichen Ersteigerung der Statue des Totengottes Mictlantecuhtli zu erfreuen – wenig später liegt sie erschossen in ihrer Wohnung, von der Statue fehlt jede Spur. Hat sich der Gott des Todes sein Opfer geholt? Oder sind es weitaus profanere Motive, die Frau Meisner das Leben gekostet haben?
Hauptkommissar Schickl und sein Team haben schon bald zwei Verdächtige: Frederic Weber, der ungeliebte und habgierige Neffe Elisabeths, und Georg von Kroll, Kunstliebhaber und auf besagter Auktion Elisabeths größter Konkurrent beim Kampf um die Statue.
Doch bevor die Beamten der SOKO 5113 den Täter überführen können, fordert der Gott des Todes ein zweites Opfer – und löst einen Wettlauf gegen die Zeit aus ...
Wenn es um deutsche Krimis geht, führt kein Weg an "Tatort" vorbei. Diese Serie ist mehr als nur eine gewöhnliche Krimireihe; sie ist ein Phänomen, das seit 1970 die Zuschauer begeistert. Unter dem Titel "Tatort" vereinen sich Dutzende von Krimiserien, die von den verschiedenen ARD-Anstalten produziert werden. Jede Episode hat ihre eigenen Ermittlerteams, die in unterschiedlichen Städten Mordfälle aufklären. Das macht jede Folge einzigartig und zeigt dabei auch noch die regionalen Eigenheiten der jeweiligen Orte.
Die erste Episode wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt und seitdem sind über 1300 Folgen entstanden. Was macht "Tatort" so besonders? Nun, zum einen ist es die Vielfalt an Charakteren: Von Paul Stoever (gespielt von Manfred Krug) bis hin zu Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) oder Frank Thiel (Axel Prahl), jeder Ermittler bringt seinen eigenen Stil in die Ermittlungen ein. Diese tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man sich nicht nur für den Fall interessiert, sondern auch für ihre persönlichen Geschichten.
Ein weiterer Grund, warum "Tatort" so beliebt ist, liegt im Format der Serie selbst. Mit einer Laufzeit von etwa 90 Minuten pro Episode haben die Macher genug Zeit für spannende Plot-Twists und tiefere Charakterentwicklungen. Zudem wird jede Folge in einer anderen Stadt gedreht – das bedeutet also eine regelrechte Reise durch Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz! So wird der Schauplatz oft selbst zum Protagonisten der Geschichte und bringt frischen Wind in jeden neuen Fall.