Die Schaumparty sollte das Event des Jahres am Novalis-Gymnasium werden - doch sie nimmt ein jähes Ende, als der allseits beliebte Deutschlehrer Kai Missmann erstochen im Schaum aufgefunden wird. 'So beliebt kann er dann ja nicht gewesen sein', denkt sich Hauptkommissar Schickl und nimmt mit seinen Kollegen die Ermittlungen auf. Schon bald steht er allerdings vor einigen offenen Fragen: Was wollte Missmann unbedingt noch während der Party mit Direktorin Lattner besprechen? Warum verbrachte der Schüler Oliver Kayß so viel Zeit privat mit ihm? Warum wurde ausgerechnet der wegen Drogenhandel vorbestrafte Abiturient Malte Tresing von Missmann mit der Organisation der Party betraut? Und was verbirgt der verstockte Biologielehrer Woll? Um Licht in die Untiefen des Novalis-Gymnasiums zu bringen, schleust Schickl Katharina Hahn als Referendarin in die Schule ein - und ahnt nicht, in welche Gefahr er sie damit bringt ...
Wenn es um deutsche Krimis geht, führt kein Weg an "Tatort" vorbei. Diese Serie ist mehr als nur eine gewöhnliche Krimireihe; sie ist ein Phänomen, das seit 1970 die Zuschauer begeistert. Unter dem Titel "Tatort" vereinen sich Dutzende von Krimiserien, die von den verschiedenen ARD-Anstalten produziert werden. Jede Episode hat ihre eigenen Ermittlerteams, die in unterschiedlichen Städten Mordfälle aufklären. Das macht jede Folge einzigartig und zeigt dabei auch noch die regionalen Eigenheiten der jeweiligen Orte.
Die erste Episode wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt und seitdem sind über 1300 Folgen entstanden. Was macht "Tatort" so besonders? Nun, zum einen ist es die Vielfalt an Charakteren: Von Paul Stoever (gespielt von Manfred Krug) bis hin zu Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) oder Frank Thiel (Axel Prahl), jeder Ermittler bringt seinen eigenen Stil in die Ermittlungen ein. Diese tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man sich nicht nur für den Fall interessiert, sondern auch für ihre persönlichen Geschichten.
Ein weiterer Grund, warum "Tatort" so beliebt ist, liegt im Format der Serie selbst. Mit einer Laufzeit von etwa 90 Minuten pro Episode haben die Macher genug Zeit für spannende Plot-Twists und tiefere Charakterentwicklungen. Zudem wird jede Folge in einer anderen Stadt gedreht – das bedeutet also eine regelrechte Reise durch Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz! So wird der Schauplatz oft selbst zum Protagonisten der Geschichte und bringt frischen Wind in jeden neuen Fall.