Am Rande eines Kornkreises, in dem zahlreiche Sternefreunde und Esoteriker einen Meteorschauer beobachten, wird die Leiche der Studentin Sara Weilburg gefunden – erschlagen mit einem Stein.
Die Tote war Mitglied der studienübergreifenden Forschungsgruppe S.L.D.S., die in der nahe gelegenen Erdfunkstation nach Signalen aus dem All sucht. Niemand scheint von Saras Verschwinden etwas mitbekommen zu haben. Das gibt den SOKO-Kollegen zu denken.
Sie finden heraus, dass Sara mit einigen illustren Persönlichkeiten Kontakt hatte, die sie alle ins Visier nehmen: Amelie Menk, eine Physikstudentin, Samuel Fuchs, einen Schreinermeister, dessen autistischen Bruder Patrick, den Forscher Viktor Siegmann und Marc Du Prel, den Wunderheiler. (Text: ZDF)
Wenn es um deutsche Krimis geht, führt kein Weg an "Tatort" vorbei. Diese Serie ist mehr als nur eine gewöhnliche Krimireihe; sie ist ein Phänomen, das seit 1970 die Zuschauer begeistert. Unter dem Titel "Tatort" vereinen sich Dutzende von Krimiserien, die von den verschiedenen ARD-Anstalten produziert werden. Jede Episode hat ihre eigenen Ermittlerteams, die in unterschiedlichen Städten Mordfälle aufklären. Das macht jede Folge einzigartig und zeigt dabei auch noch die regionalen Eigenheiten der jeweiligen Orte.
Die erste Episode wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt und seitdem sind über 1300 Folgen entstanden. Was macht "Tatort" so besonders? Nun, zum einen ist es die Vielfalt an Charakteren: Von Paul Stoever (gespielt von Manfred Krug) bis hin zu Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) oder Frank Thiel (Axel Prahl), jeder Ermittler bringt seinen eigenen Stil in die Ermittlungen ein. Diese tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man sich nicht nur für den Fall interessiert, sondern auch für ihre persönlichen Geschichten.
Ein weiterer Grund, warum "Tatort" so beliebt ist, liegt im Format der Serie selbst. Mit einer Laufzeit von etwa 90 Minuten pro Episode haben die Macher genug Zeit für spannende Plot-Twists und tiefere Charakterentwicklungen. Zudem wird jede Folge in einer anderen Stadt gedreht – das bedeutet also eine regelrechte Reise durch Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz! So wird der Schauplatz oft selbst zum Protagonisten der Geschichte und bringt frischen Wind in jeden neuen Fall.