Am Anfang der Geschichte steht ein Staat, der versucht, sich mithilfe von Sportevents ein fortschrittliches Image zu geben und sich wirtschaftlich längerfristig abzusichern. Hinzu kommt eine FIFA, die sich unter Sepp Blatter zu einem Milliarden-Unternehmen entwickelt hat. Und in der sich mächtige Funktionäre mithilfe von TV-Rechten nachweislich privat bereicherten. Bei der Wahl 2010 schafft Katar die Überraschung und erhält den Zuschlag – allerdings dank umstrittenen Mitteln, wie aus Akten der US-Justiz hervorgeht. Danach geht es der FIFA und den Veranstaltern darum, diese WM ins beste Licht zu rücken. Das gelingt bezüglich Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit nur bedingt. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit einer nationalen Recherche-Gruppe aus SRF, RTS und RSI.