Die Kindheit war eine sehr kurze Zeitspanne im leben eines jungen Franken, im Alter von 12 Jahren wurden Jungen für volljährig erklärt, mit 15 zogen sie in den Krieg. Die Frauen hatten als Hausherrinnen und Mütter eine wichtige Rolle, aber die Gesellschaft und ihre Gesetze erlegten ihnen schwere Zwänge auf: sie hatten keine juristische Unabhängigkeit und unterstanden der Autorität ihres Vaters oder ihres Mannes. Jedoch gab es Fränkinnen, die Einzug in die Geschichtsbücher hielten, wie z. b. Bathilde, Witwe von Chlodwig II., die als Regentin für Clothar III. fungierte und mehrere Klöster gründete, und Bertille, Äbtin des Nonnenklosters von Chelles.