Red hat Geburtstag, und natürlich will seine Frau Kitty ihm den Tag so gut es geht versüßen. Doch leider geht wieder einmal alles schief: Schon beim morgendlichen Vollzug der Ehe kracht die Schlafzimmerdecke ein und auch der weitere Verlauf von Reds Geburtstag hat nur wenig Erfreuliches zu bieten. Das Abendessen in einem teuren Restaurant endet in einer Katastrophe, da sich Bob und Midge mit ihren jeweiligen neuen Bettgenossen zu den schockierten Formans gesellen. Und auch zu Hause erwartet Kitty und Red nicht die wohlverdiente Ruhe, denn ihr Haus ist übervölkert von Eric und seinen zahlreichen Freunden. Red hat also wieder einmal allen Grund, sein Schicksal zu verfluchen...
Wer auf der Suche nach einer Serie ist, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt, sollte einen Blick auf "The Neighborhood" werfen. Die Serie dreht sich um Dave Johnson (gespielt von Max Greenfield), der mit seiner Familie aus dem mittleren Westen der USA in ein malerisches Viertel in Los Angeles zieht. Was zunächst wie ein Traum klingt, wird schnell zu einer Herausforderung – besonders dank des skeptischen Nachbarn Calvin Butler (verkörpert von Cedric the Entertainer), der seit 30 Jahren sein Revier verteidigt.
Der Clou an "The Neighborhood" ist der brillante Umgang mit Vorurteilen und Missverständnissen zwischen unterschiedlichen Kulturen. Schon in den ersten Episoden zeigt sich, dass die Integration in eine neue Gemeinschaft nicht immer reibungslos verläuft. Besonders spannend wird es durch die dynamische Beziehung zwischen Dave und Calvin, die trotz anfänglicher Differenzen für viele humorvolle Situationen sorgt. Die Serie schafft es meisterhaft, ernste Themen mit Leichtigkeit zu behandeln.
Auch Tichina Arnold als Tina Butler bringt frischen Wind in die Serie. Als Calvins Ehefrau hat sie ihre eigenen Vorbehalte gegenüber den neuen Nachbarn, was zu einigen überraschenden Wendungen führt. Ihr Zusammenspiel mit Beth Behrs als Gemma Johnson gibt dem Ganzen eine zusätzliche Prise Humor und Menschlichkeit. Beide Frauen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Verständnis und Offenheit sind – auch wenn man nicht von Anfang an auf einer Wellenlänge liegt.