Die Katastrophen häufen sich: Nicht nur, dass Eric und Donna immer noch furchtbar unter ihrer Trennung leiden. Nun verlässt auch noch Donnas Mutter Midge ihren Mann Bob und verschwindet auf Nimmerwiedersehen Richtung Hollywood. Bob ist natürlich völlig am Ende, zumal Midge auch noch seinen geliebten Chevy mitgenommen hat. Und auch Donna lässt die endgültige Trennung ihrer Eltern alles andere als kalt. Sie ist völlig verstört, sucht Trost und menschliche Nähe, und das ausgerechnet bei Eric, was natürlich dazu führt, dass die beiden bald im Schlafzimmer landen. Eric ist überglücklich, weil er davon ausgeht, dass Donna wieder mit ihm zusammen sein will. Doch damit liegt er völlig falsch, denn wie er bald erfährt, wäre Donna nach eigener Aussage in ihrer verzweifelten Situation mit jedem ins Bett gegangen...
Wer auf der Suche nach einer Serie ist, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt, sollte einen Blick auf "The Neighborhood" werfen. Die Serie dreht sich um Dave Johnson (gespielt von Max Greenfield), der mit seiner Familie aus dem mittleren Westen der USA in ein malerisches Viertel in Los Angeles zieht. Was zunächst wie ein Traum klingt, wird schnell zu einer Herausforderung – besonders dank des skeptischen Nachbarn Calvin Butler (verkörpert von Cedric the Entertainer), der seit 30 Jahren sein Revier verteidigt.
Der Clou an "The Neighborhood" ist der brillante Umgang mit Vorurteilen und Missverständnissen zwischen unterschiedlichen Kulturen. Schon in den ersten Episoden zeigt sich, dass die Integration in eine neue Gemeinschaft nicht immer reibungslos verläuft. Besonders spannend wird es durch die dynamische Beziehung zwischen Dave und Calvin, die trotz anfänglicher Differenzen für viele humorvolle Situationen sorgt. Die Serie schafft es meisterhaft, ernste Themen mit Leichtigkeit zu behandeln.
Auch Tichina Arnold als Tina Butler bringt frischen Wind in die Serie. Als Calvins Ehefrau hat sie ihre eigenen Vorbehalte gegenüber den neuen Nachbarn, was zu einigen überraschenden Wendungen führt. Ihr Zusammenspiel mit Beth Behrs als Gemma Johnson gibt dem Ganzen eine zusätzliche Prise Humor und Menschlichkeit. Beide Frauen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Verständnis und Offenheit sind – auch wenn man nicht von Anfang an auf einer Wellenlänge liegt.