Eric und seine Freunde sind mit der Highschool fertig und müssen nun ein passendes College finden. Da sind neue Schwierigkeiten vorprogrammiert, denn Donna und Jackie sollen nach dem Willen ihrer vermögenden Eltern eine Privatuniversität besuchen, Eric und der Rest der Bande hingegen können sich nur an der 'University of Wisconsin' einschreiben. Die hat zwar keinen sonderlich guten Ruf, ist dafür aber billig. Durch das Studium an zwei verschiedenen Universitäten würde natürlich die Beziehung von Donna und Eric ernsthaft gefährdet. Dieser Umstand wird Eric beim ersten Besuch seines zukünftigen Colleges schlagartig klar, als er sieht, dass dort äußerst lockere Sitten herrschen. Deshalb ist Eric überglücklich, als Donna ihm nach der Rückkehr von der Einführungsveranstaltung an ihrer Elite-Universität erzählt, dass sie auf keinen Fall von ihm getrennt sein möchte und sich entschlossen hat, nun ebenfalls in Wisconsin zu studieren.
Wer auf der Suche nach einer Serie ist, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt, sollte einen Blick auf "The Neighborhood" werfen. Die Serie dreht sich um Dave Johnson (gespielt von Max Greenfield), der mit seiner Familie aus dem mittleren Westen der USA in ein malerisches Viertel in Los Angeles zieht. Was zunächst wie ein Traum klingt, wird schnell zu einer Herausforderung – besonders dank des skeptischen Nachbarn Calvin Butler (verkörpert von Cedric the Entertainer), der seit 30 Jahren sein Revier verteidigt.
Der Clou an "The Neighborhood" ist der brillante Umgang mit Vorurteilen und Missverständnissen zwischen unterschiedlichen Kulturen. Schon in den ersten Episoden zeigt sich, dass die Integration in eine neue Gemeinschaft nicht immer reibungslos verläuft. Besonders spannend wird es durch die dynamische Beziehung zwischen Dave und Calvin, die trotz anfänglicher Differenzen für viele humorvolle Situationen sorgt. Die Serie schafft es meisterhaft, ernste Themen mit Leichtigkeit zu behandeln.
Auch Tichina Arnold als Tina Butler bringt frischen Wind in die Serie. Als Calvins Ehefrau hat sie ihre eigenen Vorbehalte gegenüber den neuen Nachbarn, was zu einigen überraschenden Wendungen führt. Ihr Zusammenspiel mit Beth Behrs als Gemma Johnson gibt dem Ganzen eine zusätzliche Prise Humor und Menschlichkeit. Beide Frauen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Verständnis und Offenheit sind – auch wenn man nicht von Anfang an auf einer Wellenlänge liegt.