Eric und seine Freunde langweilen sich entsetzlich, denn es passiert absolut nichts Aufregendes in Point Place, und so beschließen sie, sich neue Freunde zu suchen, um frisches Blut in ihre Clique zu bringen. Nur Fez macht eine Ausnahme, denn in seinem Leben passiert tatsächlich etwas: Nina trennt sich von ihm! Das stürzt den armen Fez natürlich in tiefe Verzweiflung, aber Eric und Co. stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite und verraten ihm, wie er Nina zurückerobern kann. Nämlich indem Fez sich ganz anders verhält als bisher, Nina überhaupt nicht mehr beachtet und so tut, als wäre jedes Interesse an ihr bei ihm erloschen. Und tatsächlich funktioniert die Anleitung, denn Nina ist hingerissen von dem neuen Fez. Aber der hat nun sein Interesse an der blöden Kuh wirklich verloren - aber wenigstens dafür gesorgt, dass in dem Freundeskreis wieder mal was passiert ist.
Wer auf der Suche nach einer Serie ist, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt, sollte einen Blick auf "The Neighborhood" werfen. Die Serie dreht sich um Dave Johnson (gespielt von Max Greenfield), der mit seiner Familie aus dem mittleren Westen der USA in ein malerisches Viertel in Los Angeles zieht. Was zunächst wie ein Traum klingt, wird schnell zu einer Herausforderung – besonders dank des skeptischen Nachbarn Calvin Butler (verkörpert von Cedric the Entertainer), der seit 30 Jahren sein Revier verteidigt.
Der Clou an "The Neighborhood" ist der brillante Umgang mit Vorurteilen und Missverständnissen zwischen unterschiedlichen Kulturen. Schon in den ersten Episoden zeigt sich, dass die Integration in eine neue Gemeinschaft nicht immer reibungslos verläuft. Besonders spannend wird es durch die dynamische Beziehung zwischen Dave und Calvin, die trotz anfänglicher Differenzen für viele humorvolle Situationen sorgt. Die Serie schafft es meisterhaft, ernste Themen mit Leichtigkeit zu behandeln.
Auch Tichina Arnold als Tina Butler bringt frischen Wind in die Serie. Als Calvins Ehefrau hat sie ihre eigenen Vorbehalte gegenüber den neuen Nachbarn, was zu einigen überraschenden Wendungen führt. Ihr Zusammenspiel mit Beth Behrs als Gemma Johnson gibt dem Ganzen eine zusätzliche Prise Humor und Menschlichkeit. Beide Frauen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Verständnis und Offenheit sind – auch wenn man nicht von Anfang an auf einer Wellenlänge liegt.