In der östlichen Hauptstadt sinnt Kao Kiou darauf, noch mehr Macht und Reichtum an sich zu raffen: er will Großkanzler werden. Er hat einen nicht minder machtgierigen Schwager, Liang Schan Schu, der mit Kao Kious ehrgeiziger Schwester verheiratet ist. Kao Kiou hat ihm einen Posten als Stadthalter in der nördlichen Hauptstadt Peking besorgt und hofft nun darauf, daß sein Schwager sich erkenntlich zeigt. Dieser will Kao Kiou das Geld besorgen, um die richtigen Leute zu kaufen, die für Kao´s weitere Karriere dienlich sind.
Liang Shan Schu will die Voraussteuer in seiner neuen Provinz erhöhen und in einem geheimen Transport an Kao Kiou senden.
In seinen Diensten befindet sich Yang Chih, der in Ungnade gefallene Mann mit dem blauen Mal im Gesicht. Er ist zuständig für die Bewachung des unermesslichen Schatzes.
Wegen der hohen Werte die in der Provinz transportiert werden, sind überall Polizeitrupps unterwegs, einer davon überwältigt den total betrunkenen Lu Ta im Schlaf. Sie machen mit ihm Rast im Haus des Edelmannes Chao Kai in dem auch Hu San-njang Zuflucht gesucht hat. Chao Kai sorgt für die Freilassung von Lu Ta und der erzählt von dem großen Schatz, der transportiert werden soll. Chao Kai sendet Lu Ta zum Liang Shan Po und bittet dort um Mithilfe, damit die Sachen dem hungernden Volk zurückgegeben werden können. Aber Wang Lun, Führer vom Liang Shan Po hat Angst vor Yang Chih, er sendet Lu Ta mit den Worten "Wir mischen uns da nicht ein" zurück. Lin Chung ärgert sich darüber, daß Wang Lun so ein Feigling ist, nimmt einige Leute und macht sich auf eigene Faust auf den Weg um den Transport abzufangen.
Unterdessen hat Yang Chih einen Schein-Transport losgeschickt um die Räuber abzulenken und macht sich stattdessen mit einem kleinen ausgesuchten Trupp Leute auf den Weg über einen alten Schmugglerpfad, den Schatz in Fässern auf dem Rücken.
Doch Lin Chung sieht, daß die offiziellen Wagenspuren nicht tief genug und die Kisten somit leer sind