Als Kao Kiou den Kopf von Wang Lun, dem ehemaligen Rebellenführer vom Polizeimandarin überreicht bekommt, erkennt er, dass sein Plan den Liang Shan Po auszurotten wieder gescheitert ist. Im wahrsten Sinne des Wortes muß der erfolglose Polizeimandarin jetzt den Kopf für Kao Kious Wut herhalten. Er bekommt als Zeichen seiner Ehrlosigkeit eine Tätowierung auf die Stirn, die ihn als Versager ausweist. Kao Kiou ahnt, daß Sung Chiang mit den Rebellen sympathisiert. Er beauftragt ihn, Yen Po-Hsi auszufragen, die ehemalige Geliebte von Wang Lun. In Wirklichkeit ist aber Yen Po-Hsi auf Sung Chiang angesetzt. Dieser gelingt es, Sung zu verführen und er vergisst im Eifer es Gefechtes eine Tasche bei der schönen Kurtisane. In dieser Tasche ist der Dankesbrief von Chao Kai, in dem einige Namen aufgeführt sind von Leuten, die sich dem Liang Shan Po angeschlossen haben. Also eine höchst brisante Liste die vielen Menschen den Tod bedeuten könnte. Yen Po-Hsi weiß um den Wert dieses Briefes. Sie stellt Sung vor die Wahl. Entweder er heiratet sie und macht sie somit zu einer ehrbaren Frau oder sie verkauft den Brief an Kao Kiou der sie somit zu einer reichen Frau machen würde. Im Handgemenge tötet der verzweifelte Richter die Frau und muß fliehen.
Der gebranntmarkte Polizeimandarin soll mit 2 Polizisten (die heimlich für die Rebellen sind und schon dem Edelmann Chao Kai bei seiner wilden Flucht mit dem Schatz geholfen haben) Sung Chiang fangen. Unterwegs treffen sie auf die 3 Yosiö-Brüder und als die erfahren was mit Sung Chiang passiert ist, senden sie sofort eine Nachricht an Lin Chung.
Lin Chung ist dem Richter ewig dankbar und fühlt sich ihm nicht zuletzt wegen seiner verstorbenen Frau verpflichtet. Hu San-njang überredet ihn, nicht allein zur Rettung Sungs aufzubrechen und reist mit ihm. Ein Glück, denn unterwegs wird Lin Chung krank und Hu San-njang kann sich um ihn kümmern.
Sung Chiang hat ein Ziel: einen Freund aus der Schulzeit namens Chai Chin. Genau