Seit vielen tausend Jahren leben die Menschen zufrieden an der Seite des Mondes. Auf nächtliche Reisen dient er als nützliche Wegbeleuchtung, den Bauern hilft er als natürlicher Kalender bei der jährlichen Zeiteinteilung und schon seit langem wird er von den Seefahrern als wichtiger Orientierungspunkt auf den Meeren geschätzt. Manche Völker verehren ihn sogar als eigene Gottheit. Von allen kosmischen Planeten wurde der Mond als einziger je von uns Menschen betreten. Mit seinem fesselnden Antlitz vermag er selbst aus der Ferne alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Der Blick aus der Nähe auf diese erleuchtete Scheibe am Nachthimmel zeigt einen unversiegbaren Quell an Mythos, Faszination, Widerspruch und ungelösten Rätseln. Zwar konnte die empirische Wissenschaft bereits so manches Phänomen rund um unser Universum aufdecken, doch selbst die besten Experten verstummen bei den spannenden Fragen zu dem kleinen Erdtrabanten. In dieser Folge erläutert HISTORY nicht nur die gängige Theorie zum sogenannten Transienten Mondphänomen, sondern erklärt auch die Auswirkungen des Planeten auf die Gezeiten der Erde. Uralte Märchen und verbreitete Ansichten werden kritisch betrachtet und ins rechte Licht gerückt, um sich schließlich der Frage zu stellen, ob die Menschheit ohne ihren himmlischen Nachbarn überhaupt existieren würde