Klirrende Kälte mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad und eine gut 10 Meter dicke Schneedecke, die über dem Land liegt – das ist Yellowstone im Winter. Doch inmitten der winterlichen Märchenlandschaft zeigt diese Wildnis mit ihren heissen Quellen und mehr als 300 Geysiren auch eine raue, bedrohliche Seite, die von vulkansicher Aktivität im Untergrund gespeist wird. Beim Kräftemessen von Feuer und Eis kocht und brodelt es ständig. Heisses Wasser wird explosionsartig über Fontänen an die kalte Luft befördert – und dort, wo sich die aufsteigenden Dampfschwaden und frostige kalte Luft vermischen, wird alles von einer Schicht glitzernder Eiskristalle überzogen.