Der Yellowstone-Nationalpark ist größer als so mancher Bundesstaat der USA – und geprägt vom Gegensatz zwischen Feuer und Eis: vulkanische Aktivität im Untergrund sorgt auch im Winter für offene Wasserstellen – während die Landschaft ringsum bei 40 Grad unter Null in Frost und Kälte erstarrt. Diese Wasserstellen sind im Hochwinter die Bühne für so manches Drama: hier bekommt es der noch unerfahrene Nachwuchs des Wolfsrudels zum ersten Mal mit einem ausgewachsenen Elchbullen zu tun. Was anfangs nach einer klaren Sache für den mächtigen Geweihträger aussieht, entwickelt sich im Laufe des Winters zu einem Kampf auf Leben und Tod.
Im Gebiet des Yellowstone-Nationalparks herrschen einzigartige Umweltbedingungen: durchschnittlich fallen im Bergmassiv der Rocky Mountains während der kalten Jahreszeit etwa drei Meter Schnee. Durch tiefe Gebirgseinschnitte gelangen jedoch feuchte Luftmassen vom Pazifischen Ozean im Westen bis nach Yellowstone, wo sie rasch abkühlen – und den Winter über für bis zu 15 Meter Schnee sorgen. Die mächtigen, zotteligen Bisons kommen mit der Kälte im Normalfall gut zurecht – ihr dichtes, dickes Fell schützt sie weitgehend vor dem Frost. Yellowstone beherbergt die letzten wilden Bisonherden, die hier seit Jahrtausenden überlebt haben. Aber auch die Bisons haben ihre Grenzen – wenn es zu kalt wird, suchen sie instinktiv einen ganz bestimmten Fluss auf, der von warmem Wasser aus der Tiefe gespeist und damit eisfrei gehalten wird.
Der Fluss leitet die Bisonherde in ein Gebiet voller Geysire, deren heißes Wasser den Boden ringsum schneefrei hält – und das verdorrte Gras zugänglich. Doch die Tiere dürfen nicht zu viel davon fressen, denn das dürre Gras enthält hohe Konzentrationen von Kieselerde und Arsen – diese Nahrung ist nicht nur sehr karg, sondern sogar gesundheitsgefährdend. Den meisten Bewohnern des Nationalparks machen Schnee und Eis zu schaffen – so auch dem Fuchs. Dennoch hat dieser einen Weg ge
Wenn du auf der Suche nach einer fesselnden Serie bist, die dich in eine andere Zeit und an einen anderen Ort entführt, dann ist "1923" genau das Richtige für dich. Diese spannende Western-Dramaserie ist der neueste Teil des "Yellowstone"-Universums und bietet dir einen tiefen Einblick in das Leben der Dutton-Familie während einer der turbulentesten Zeiten in der amerikanischen Geschichte. Mit einem herausragenden Cast, darunter Hollywood-Legenden wie Helen Mirren und Harrison Ford, kann man sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt gefasst machen.
Die Handlung spielt im Jahr 1923, als Jacob Dutton (Harrison Ford) und seine Frau Cara (Helen Mirren) versuchen, ihre Familie durch eine düstere Zeit zu steuern. Eine verheerende Dürre plagt Montana, während Gesetzlosigkeit und Prohibition den Alltag erschweren. Die Duttons müssen nicht nur gegen äußere Bedrohungen kämpfen – sie stehen auch vor familiären Konflikten und moralischen Entscheidungen. Die Charakterentwicklung ist bemerkenswert; jeder Protagonist hat seine eigenen Kämpfe zu bewältigen, was die Geschichte umso packender macht.
Die erste Staffel umfasst insgesamt acht Episoden voller intensiver Momente und unerwarteter Wendungen. In Episode 1 sehen wir Jacob dabei zu, wie er Streitigkeiten zwischen Viehzüchtern und Schafhirten schlichtet – eine Herausforderung, die nicht nur seine Führungsqualitäten zeigt, sondern auch den Kampf ums Überleben thematisiert. Hier wird sofort klar: Es gibt kein einfaches Leben auf der Ranch! Cara hingegen spricht mit Liz über die Opfer einer Heirat mit der Familie Dutton – und schon bald wird deutlich, dass Loyalität oft mit großen persönlichen Verlusten verbunden ist.