William Ching, auch bekannt als William Brooks, Bill Ching und William Brooks Ching (geboren am 2. Oktober 1913 in St. Louis, Missouri; gestorben am 1. Juli 1989 in Tustin, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller, der in den späten 1940er und den 1950er Jahren in fast 20 Filmen und Fernsehproduktionen mitwirkte. Anfang des 21. Jahrhunderts erlangte Ching vor allem Bekanntheit durch seine Nebenrolle als Halliday in Rudolph Matés Film-Noir-Drama „D.O.A.“ (1950), in dem er einem Buchhalter, der übers Wochenende nach San Francisco reist, „leuchtendes Gift“ in sein Getränk mischt. Ebenfalls bekannt wurde er durch seine Rolle als aufdringlicher Freund von Katharine Hepburns Figur in George Cukors Tracy-Hepburn-Komödie „Pat and Mike“ (1952).
Ching begann seine Karriere als professioneller Sänger und trat in Musicals wie Rodgers und Hammersteins „Allegro“ (1947) auf. Seine erste Filmrolle hatte er 1946. 1947 unterschrieb er einen Vertrag mit Republic Pictures und spielte in den folgenden zwölf Jahren hauptsächlich in Western und Dramen. Seine letzte größere Rolle hatte er 1959 in einer Folge der Fernsehserie „77 Sunset Strip“.
William Ching starb 1989 im Alter von 75 Jahren an Herzinsuffizienz und ist auf dem Fairhaven Memorial Park in Santa Ana, Kalifornien, begraben.