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  • GEBURTSDATUM 25/06/1960
  • Land Österreich
  • SERIEN 5
  • FILM 1

Isabel Karajan

Isabel Karajan (geboren am 25. Juni 1960 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin. Sie ist die Tochter von Herbert und Eliette von Karajan.

Nach ihrem Abitur studierte Isabel Karajan Schauspiel in Wien und Paris. Ihre ersten Engagements hatte sie an den Theatern in Zürich und Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, am Theater Der Kreis in Wien und am Théâtre National de la Colline. Von 1995 bis 1998 verkörperte sie die Rolle der Guten Werke in Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Sie trat außerdem in Avignon und Adelaide (Australien) sowie am Teatro Colón in Buenos Aires, am Schauspielhaus Stuttgart, an den Münchner Kammerspielen und an der Schaubühne Berlin auf. Im Jahr 2000 spielte sie in Arthur Honeggers Jeanne d'Arc au bûcher beim Saito-Kinen Festival in Japan. Außergewöhnliche Projekte liegen Isabel Karajan besonders am Herzen. Seit mehreren Jahren entwickelt sie eigene Projekte für Solo-Theateraufführungen, Kammermusik und großes Orchester unter der Leitung von Dirigenten wie Klaus Ortner, Jorge Lavelli, Julian Pölsler, Christina Pfrötschner und anderen. Bei den Schostakowitsch-Tagen in Gohrisch, den Salzburger Osterfestspielen, dem Diaghilew-Festival in Perm, dem Soli Deo Gloria Festival in Goslar und dem Kfar Blum Festival in Israel präsentierte sie „Miss Death meets Mr. Shostakovich“, eine szenische Collage über die Angst mit Kammermusik von Schostakowitsch und Texten seiner Zeitgenossen. Gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und des Bamberger Symphonieorchesters stand sie in Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ auf der Bühne und spielte außerdem „Acht Lieder für einen verrückten König“ von Peter Maxwell Davies. Beim Saito-Kinen Festival in Japan verkörperte sie Arthur Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“. 2015 inszenierte Isabel Karajan unter der Leitung von Julian Pölsler „Die Feuerprobe“ mit Gedichten von Christine Lavant und Schostakowitschs Op. 40. Darüber hinaus schuf sie in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Christina Pfrötschner eine Wortmusik-Collage für den Sommernachtstraum.

2016 sang Isabel Karajan Bernsteins „Candide“ mit dem Hamburger Symphonieorchester unter der Leitung von Jeffrey Tate. 2017 folgte Edgar A. Poes „Die Maske des Roten Todes“ beim Swiss Alp Classic Festival in Andermatt mit Clemens Hellsberg und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Im Sommer 2018 trat sie mit dem Komponisten Beat Furrer bei den Salzburger Festspielen mit einer Interpretation des „Wüstenbuch“-Fragments von Ingeborg Bachmann auf. Als Hauptdarstellerin wirkte sie an der Entwicklung und der erfolgreichen Uraufführung der Oper „Stillhang“ von Christian Spitzenstätter im Dezember 2018 unter der Leitung von Klaus Ortner mit. Shakespeares „Sommernachtstraum“ in der Fassung von F. Mendelssohn Bartholdy wurde 2019 an drei Konzertabenden in der Semperoper Dresden von ihr aus der Perspektive einer Bratschistin im Orchester mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Vladimir Jurowski beschrieben.

Isabel Karajan

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