Hubert Rees (27. April 1928 – 20. Oktober 2009) war ein walisischer Charakterdarsteller, bekannt für seine Nebenrollen in britischen Fernsehserien der 1970er und 1980er Jahre.
Rees' Karriere begann mit Charakter- und Kleinrollen in Fernsehserien und -shows, oft als Polizist. 1968 hatte er seinen ersten Auftritt in der beliebten, langjährigen britischen Fernsehserie „Doctor Who“. Er spielte den Chefingenieur in allen sechs Teilen von „Fury from the Deep“. Im darauffolgenden Jahr war er in einer weiteren „Doctor Who“-Folge zu sehen, diesmal als Captain Ransom in „The War Games“. 1971 wirkte er in dem Filmthriller „Unman, Wittering and Zigo“ mit. 1972 folgte seine Rolle als Butcher Beynon in der Verfilmung von Dylan Thomas' Roman „Unter dem Milchwald“. Er gehörte zum walisischen Ensemble der Verfilmung.
Rees setzte seine Karriere in den 1970er Jahren mit Auftritten in beliebten Fernsehserien wie „Softly, Softly: Taskforce“, „The Sweeney“, „The Sandbaggers“ und „Van der Valk“ fort. Seinen letzten Auftritt in „Doctor Who“ hatte er in der Folge „The Seeds of Doom“ an der Seite von Tom Baker. 1982 spielte er erneut mit Baker zusammen, diesmal als Inspektor Lestrade in der Fernseh-Miniserie „Der Hund von Baskerville“, basierend auf dem Sherlock-Holmes-Klassiker. 1983 kehrte Rees in einer weiteren Sherlock-Holmes-Serie zurück, diesmal als Dr. Watson in „The Baker Street Boys“. In den 1980er Jahren übernahm Rees Charakterrollen in weiteren populären Fernsehserien wie „Bergerac“, „Howards' Way“ und „Auf Wiedersehen, Pet“. Außerdem wirkte er in den walisischen Filmen „The Angry Earth“ (1989) und „Darklands“ (1996) mit.