Troy Michael Andrews war gerade einmal vier Jahre alt, als er zum ersten Mal eine Posaune in den Händen hielt. Der junge Musiker ahmte die Musiker nach, die er bei den „Second Line“-Paraden spielen hörte, allen voran seinen älteren Bruder James, der selbst ein begabter Musiker war. Der kleine Troy und sein Instrument waren doppelt so groß wie er selbst, weshalb er den Spitznamen „Trombone Shorty“ (Trombone-Kleiner) erhielt. Über die Jahre hörte er aufmerksam den Älteren zu, die ihn in die tief verwurzelten Musiktraditionen von New Orleans einführten. Seine geschickten Hände nahmen diese Lektionen auf, und er übte unermüdlich. Mit acht Jahren war er bereits Bandleader und mit zehn Jahren tourte er als Musiker. Trombone Shortys Posaune wurde zu seinem Türöffner in die Welt.
Respektvoll und inspiriert von der Geschichte der Musik, entwickelte Troy ein Fundament, das auf den vielfältigen musikalischen Traditionen seiner Heimatstadt (Jazz, Gospel und R&B) basierte und diese mit modernen Rock- und Hip-Hop-Einflüssen verband. Damit hat er seinen eigenen Stil geschaffen, den er „SupaFunkRock“ nennt.