Amy Davis Irving (* 10. September 1953) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die in Film, Theater und Fernsehen tätig war. Zu ihren Auszeichnungen zählen ein Obie Award, zwei Golden-Globe-Nominierungen und eine Oscar-Nominierung.
Geboren in Palo Alto, Kalifornien, als Tochter der Schauspieler Jules Irving und Priscilla Pointer, verbrachte Irving ihre Kindheit in San Francisco, bevor ihre Familie in ihrer Jugend nach New York City zog. Dort gab sie im Alter von 13 Jahren ihr Broadway-Debüt in „The Country Wife“ (1965–1966). Anschließend studierte Irving Theater am American Conservatory Theatre in San Francisco und an der London Academy of Music and Dramatic Art, bevor sie 1976 in Brian De Palmas „Carrie“ ihr Spielfilmdebüt gab. Darauf folgte 1978 die Hauptrolle in dem übernatürlichen Thriller „The Fury“.
1980 wirkte Irving in einer Broadway-Produktion von „Amadeus“ mit, bevor sie für „Yentl“ (1983) besetzt wurde, für den sie als Beste Nebendarstellerin für den Oscar nominiert wurde. 1988 erhielt sie einen Obie Award für ihre Off-Broadway-Performance in „The Road to Mecca“ und wurde für ihre Rolle in der Komödie „Crossing Delancey“ (1988) für einen Golden Globe nominiert. Anschließend spielte Irving in der Broadway-Originalproduktion von „Broken Glass“ (1994) und in der Wiederaufnahme von „Drei Schwestern“ (1997). Im Film war sie in der Ensemble-Komödie „Harry außer sich“ (1997) zu sehen und verkörperte ihre Rolle erneut in „Carrie 2“ (1999), bevor sie an der Seite von Michael Douglas in Steven Soderberghs Krimidrama „Traffic“ (2000) mitwirkte. Danach spielte sie in den Independent-Filmen „Thirteen Conversations About One Thing“ (2001) und „Adam“ (2009). Von 2006 bis 2007 spielte sie die Hauptrolle in der Broadway-Produktion „The Coast of Utopia“. 2018 arbeitete sie erneut mit Soderbergh zusammen und übernahm eine Nebenrolle in seinem Horrorfilm „Unsane“.