Mohammad Rasoulof (persisch: محمد رسولاف , geb. 16. November 1972 in Shiraz) ist ein iranischer Independent-Filmemacher. Er ist bekannt für mehrere preisgekrönte Filme, darunter „The Twilight“ (2002), „Iron Island“ (2005), „Goodbye“ (2011), „Manuscripts Don't Burn“ (2013), „A Man of Integrity“ (2017) und „There Is No Evil“ (2020). Für letzteren Film gewann er den Goldenen Bären der Berlinale 2020.
Aufgrund der Art und des Inhalts seiner Filme, die ihn in Konflikt mit der iranischen Regierung brachten, wurde er mehrfach verhaftet und sein Pass eingezogen. Im Mai 2024 wurde Mohammad Rasoulof von der Islamischen Republik zu acht Jahren Haft, Auspeitschung und einer Geldstrafe verurteilt. Nach der Verurteilung floh Rasoulof an einen unbekannten Ort in Europa.