Als Schauspielerin debütierte sie 1983 in dem Stück *Mariana Espera Casamento* von Jean-Paul Wenzel unter der Regie von Luís Miguel Cintra. 1985 schloss sie die Schauspielausbildung am Nationalkonservatorium ab. Ebenfalls am Teatro da Cornucópia trat sie in *Perversões* von David Mamet unter der Regie von Miguel Guilherme und José Pedro Gomes auf; *Antes que a Noite Venha* von Eduarda Dionísio, mit Adriano Luz; und *Sangue no Pescoço do Gato* von Fassbinder, mit Luís Miguel Cintra. 1989 wirkte sie in „Como é Diferente o Amor em Portugal“ mit, einer Adaption des Werks von Júlio Dantas unter der Regie von Fernando Gomes. *Nunca Nada de Ninguém* von Luísa Costa Gomes unter der Regie von Ana Tamen brachte ihr eine Nominierung für den Garrett Award als Beste Schauspielerin (1991) ein. 1997 wirkte sie in „Peter Pan“ von James Barrie unter der Regie von António Pires am São Luiz Theater mit.
Im Film wurde sie von João Botelho (1994 – Três Palmeiras; 1999 – Tráfico; 2003 – A Mulher Que Acreditava Ser a Presidente dos EUA; 2005 – O Fatalista), João Mário Grilo (1998 – Longe da Vista; 2002 – A Falha; 2000 – 451 Forte) und José Nascimento inszeniert (2000 – Tarde Demais), Teresa Villaverde (1998 – Os Mutantes), Manoel de Oliveira (1998 – Inquietude), João César Monteiro (1992 – O Último Mergulho) und Jorge Silva Melo (1987 – Agosto; 1985 – Ninguém duas Vezes).
Im Fernsehen trat sie in A Mala de Papelão (1988) auf, einer Serie, in der auch Irene Papas mitwirkte. Er arbeitete an der Seite des Komikers Herman José in Casino Royal (1989), Crime na Pensão Estrelinha (1990) und Serafim Saudade – o retorno do Herói (2001). Er wirkte auch in Sai da Minha (1996), Médico de Família (1998/2000), A Minha Sogra é uma Bruxa (2003), in der Telenovela Tempo de Viver (2006) von Rui Vilhena (sein Debüt bei TVI und in Telenovelas) und Conta-me como Foi (2007-2009) mit. Zusammen mit Henrique Mendes moderierte er die Spielshow Caça ao Tesouro (1994). 2011 kehrte er nach zweijähriger Pause mit einer Hauptrolle ins Fernsehen zurück und arbeitete für die drei wichtigsten portugiesischen Sender: zunächst in der SIC-Sitcom „A Família Mata“, dann im TVI-Fernsehfilm „O Profeta“ und schließlich in der zweiten Staffel der RTP-Serie „Maternidades“. Besonders hervorzuheben ist seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Filmemacher João Canijo. Mit ihm arbeitete er bereits im Theater (1988 – „Crimes of the Heart“ von Beth Henley; 1987 – „Beach Games“ von Whitehead; 1994 – „Confessions by Moonlight“ von Eugene O’Neill; 2002 – „Seven Lives“ von Rosa Lobato de Faria), im Film (1988 – „Three Minus Me“ (Les Stars De Demain Festival); 1990 – „Daughter of the Mother“; 2001 – „Earning a Living“; 2004 – „Dark Night“) und im Fernsehen (1990 – „Pernambuco without Law“; 1996 – „Get Out of My Life“).
Sie gewann 2002 und 2012 den Golden Globe Award als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rollen in „Earning a Living“ und „Blood of My Blood“ von João Canijo. 2004 wurde sie beim Filmfestival Santa Maria da Feira geehrt. 2012 wurde sie bei der SPAUTORES-Gala als Beste Hauptdarstellerin für ihre Leistung in „Sangue do meu Sangue“ (Das Blut meines Blutes) ausgezeichnet.