Ein Gruppe von britischen Kleinganoven stolpert über einen Truck, in dem sich die Beute eines großen Goldraubs befindet. Sie greifen zu, finden sich danach aber schnell mit der Welt des organisierten Verbrechens konfrontiert, wo schmierige Cops, internationale Mafioso, kleine Verbrecherfamilien und weitere örtliche Ganoven auf sie warten.
In der neuen britischen Serie "A Town Called Malice" dreht sich alles um das Leben der Lord-Familie, die in den 1980er Jahren in London tief im kriminellen Milieu verwurzelt ist. Nach einem gescheiterten Bandenkrieg sehen sie sich gezwungen, an die malerische Costa del Sol zu fliehen. Doch anstatt einfach nur ein neues Leben zu beginnen, nutzen sie diese Gelegenheit, um ihre kriminelle Karriere neu zu beleben. Die Mischung aus Krimi und Familiendrama sorgt dafür, dass man als Zuschauer sofort gefesselt ist.
Die erste Staffel besteht aus acht Episoden, die jede Menge Spannung und unerwartete Wendungen bieten. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung von Gene Lord, gespielt von Jack Rowan. Als jüngstes Mitglied der Familie fühlt er sich oft übersehen und kämpft darum, seine eigene Identität innerhalb des klanbasierten Lebensstils seiner Familie zu finden. Der Plot entfaltet sich rasant: In Episode eins müssen Gene und sein Bruder eine rivalisierende Bande ausschalten – doch plötzlich taucht die Polizei auf! Diese Art von unvorhergesehenen Momenten zieht sich durch die gesamte Staffel.
Ein weiterer interessanter Charakter ist Cindy Carter (Tahirah Sharif), Genes Verlobte. Ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als sie im kriminellen Umfeld ihrer Schwiegerfamilie navigieren muss. Die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern bietet nicht nur spannende Konflikte, sondern auch emotionale Tiefe, denn jeder hat seine eigenen Geheimnisse und Ambitionen.