Roche hat sich mit seinen Türmen ein Denkmal gebaut. Mit 178 und 205 Metern sind sie die höchsten Gebäude der Schweiz und dominieren Basel – optisch wie sinnbildlich: Ohne Pharmakonzern würden wohl der grösste Steuerzahler und Tausende gut bezahlter Jobs fehlen. Und Basel könnte sich ohne das Mäzenatentum der Roche-Erben nicht Kulturhauptstadt nennen. Am Anfang, 1896, steht Fritz Hoffmann-La Roche. Seine Strategie: Medikamente industriell fertigen, diese mit viel Marketing verkaufen und schnell international expandieren. 125 Jahre später ist Roche nicht nur zum weltgrössten Pharmakonzern angewachsen, der Gigant ist auch noch immer im Besitz der Gründerfamilie. Ihre Mitglieder gehören zu den Reichsten der Schweiz, aber auch zu den Verschwiegensten. André Hoffmann, Ur-Enkel des Gründers, und sein Neffe 2. Grades Jörg Duschmalé lassen sich nun aber erstmals von der Kamera begleiten und äussern sich ausführlich über den Roche-Clan: Wie dieser Einfluss auf den Konzern nimmt und mit WhatsApp