Im Bremer Stadtteil Tenever wird die Leiche der zwölfjährigen Miriam Meinfeld gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen in der Vergangenheit sexuell missbraucht wurde und diverse alte Knochenverletzungen lassen auf Misshandlungen schließen. Die Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) suchen zuerst im Familienkreis nach möglichen Verdächtigen. Sie fürchten um das Wohl der beiden Geschwister Svenja (Luisa Sappelt) und Björn Meinfeld (Philip Stölken), da die Eltern (Michael Lott, Martina Schiesser) keinen besonders vertrauenswürdigen Eindruck machen. Die Eltern beschuldigen jedoch die Bewohner eines Heims für geistig Behinderte, das den Bürgern des Stadtteils schon lange ein Dorn im Auge ist. Und tatsächlich finden die Kommissare dort Spuren der Verstorbenen und ihrer Schwester Svenja. Harald, einer der Behinderten (Hans Uwe Bauer), wird verhaftet, als sich herausstellt, dass er keineswegs so harmlos ist, wie er auf den ersten Blick wirkt, dass er bis zu einer schweren Kopfverletzung Offizier einer Sondereinheit der Bundeswehr (KSK) war, also durchaus zu körperlicher Gewalt fähig. Der Verdacht gegen ihn verstärkt sich vor allem, da er beharrlich schweigt. Erst viel zu spät begreifen die Kommissare, dass sie ganz gezielt in die Irre geführt wurden, dass Harald den beiden Mädchen geholfen, ihnen Unterschlupf gewährt hat. Aber da ist es schon zu spät. Eine Tätowierung auf der Hand des toten Mädchens bringt die Beamten auf eine völlig neue Spur. Es handelt sich um das Zeichen einer satanistischen Sekte. Stedefreund stößt auf die Bibliothekarin Karin Melzer (Monica Bleibtreu), die sich in der Szene auskennt und ihm Informationen gibt. Aber das, was die Frau erzählt, klingt so überzogen und gespenstisch, dass Inga Lürsen anfangs nicht bereit ist, ihr zu glauben. Nur langsam finden die Kommissare heraus, dass es doch Zusammenhänge gibt: Die gespenstischen Rituale der Se
Since its groundbreaking debut in 1971, Polizeiruf 110 has solidified its place as one of Germany's most beloved crime series. Originally produced by East German television (DFF) before being adopted by ARD institutions after reunification, this iconic show has captivated audiences with its intricate plots and compelling characters for over five decades. The series serves as a fascinating counterpart to West Germany's Tatort, offering viewers an enthralling blend of crime, drama, mystery, and thriller elements that keep them on the edge of their seats.
Set against the backdrop of a divided Germany and later reunified nation, Polizeiruf 110 offers more than just thrilling police investigations; it provides a unique lens into the social and political landscape of its time. This depth is one reason why it quickly became a crowd favorite and continues to resonate with audiences worldwide. With a staggering 55 seasons and 425 episodes under its belt, it's clear that Polizeiruf 110 is not just another TV show—it's an enduring cultural phenomenon.
The show's longevity can be attributed to its compelling characters who bring each episode's complex narratives to life. Viewers are introduced to an ensemble cast featuring standout performances from Peter Borgelt as Peter Fuchs, Sigrid Göhler as Vera Arndt, Jaecki Schwarz as Hauptkommissar Herbert Schmücke, Wolfgang Winkler as Hauptkommissar Herbert Schneider, among others. Their portrayals create rich character arcs that draw you into their world—a world filled with suspense and moral dilemmas.