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Der Kontinent (3): Die Zähmung Europas

Vor rund 8000 Jahren begann im Osten des Kontinents eine Revolution: Bauern aus Mesopotamien, einer der Wiegen der Zivilisation, breiteten sich aus. In nur wenigen Jahrtausenden erreichten sie den Atlantik. Die Landwirtschaft der Jungsteinzeit veränderte Europa radikal: Aus undurchdringlichen Urwäldern wurden immer größere Flächen Ackerland. Hunderte von Wildpflanzenarten wichen wenigen Kulturpflanzen: Emmer-Weizen, Gerste, Hafer und Ölbaum. Hundertmal mehr Menschen konnten von der Landwirtschaft leben als von der Jagd. Es gab Nahrungsvorräte, und die Menschen wurden sesshaft. Spuren dieser frühen Kultur sind heute überall in Europa zu finden: Sonnentempel auf Malta und Menhire in der Bretagne bezeugen Sesshaftigkeit und Besitztum. Es sind die frühesten Bauwerke des Kontinents: technische Meisterleistungen von mathematischer Präzision. Der steinerne Kalender von Stonehenge im Süden Englands ist sicher das bekannteste und imposanteste Beispiel dieser Zeit. (Text: ZDF)

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S2005E38 - Der Kontinent (4): Die Zukunft Europas

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