Für Durchreisende dauert das Gotthardjahr nur gerade ein paar Sommermonate. Doch da sind auch einige wenige Menschen, denen der Berg mit dem berühmten Namen Arbeitsplatz und Heimat bedeutet. Werner Gnos etwa: Auf ihm lastet jeden Mai ein besonderer Druck: Unten im Tal stauen sich im Nord-Süd-Verkehr die Autos vor dem Tunnel der Autobahn. Deshaöb sollte oben am Berg der Gotthard-Strassenmeister mit seinen Leuten möglichst schnell den Schnee von der Passstrasse räumen. Doch Gnos lässt sich nicht hetzen, denn es ist eine riskante, harte Arbeit. Immer wieder verschütten Lawinen bereits geräumte Strassenabschnitte. Und auch im Sommer muss Werner Gnos seiner Arbeit an diesem Berg schwindelfrei und mit sicherem Tritt nachgehen, wenn er senkrecht über dem Passverkehr die Lawinenverbauungen kontrolliert. Oder da ist Mätteli-Hausi, Hans Regli, vor 70 Jahren in einem Haus direkt an der Passstrasse zur Welt gekommen. Kein Sturmwind könnte ihn von hier oben vertreiben. Auch Elena Ramelli zeigt Stan