Noch bevor im Osten Amerikas die ersten Kolonien gegründet wurden, drängten europäische Geschäftsleute nach Westen, um die Grenzen dieses reichen, neuen Landes zu erforschen. Sie entdeckten den Wohlstand der Indianervölker und den verblüffenden Reichtum ihrer natürlichen Ressourcen. Es gab herrliche Pelze und unendliche Vorräte an Tierhäuten. Die Indianer ihrerseits entdeckten, dass Waren wie z.B. Äxte aus Metall, Messer, Kupferkessel oder Gewehre ihr Leben erheblich erleichtern konnten. Eine Zeit lang funktionierte dieser einfache Austausch. Aber der Reichtum Nordamerikas übte auch auf die Europäer eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Die französischen, englischen und amerikanischen Kolonisten schickten Armeen, die um die Kontrolle der Schätze des Kontinents kämpften und das Land der Indianer in Schlachtfelder verwandelten.