Bei der Hausangestellten Gwen wurde eine Schreibmaschine entdeckt. Sie hat heimlich einen Fernkurs in Stenographie gemacht, möchte langfristig als Sekretärin arbeiten. Sybil unterstützt Gwen bei der Suche nach einer Stelle.
Erbe Matthew lässt sich unterdessen von Edith die Gegend und ihre Kirchen zeigen. Edith wäre wohl nicht abgeneigt, mehr Zeit mit dem Anwalt aus Manchester und künftigen Herrn auf Downton zu verbringen, doch am Abend nach der Jagd hat Matthew nur Augen für Mary.
Dem Abend war ein ereignisreicher Tag vorausgegangen, denn Downton Abbey hat hohen Besuch: Evelyn Napier hat den Attaché der türkischen Botschaft Kemal Pamuk mit nach Yorkshire gebracht, um an einer Jagd und einem festlichen Dinner teilzunehmen. Mary ist fasziniert von der Attraktivität Kemals, und als er nachts plötzlich vor ihrer Tür steht, unternimmt sie nur einen halbherzigen Versuch, den ungestümen jungen Mann in die Schranken zu weisen. Kurze Zeit später bricht er tot zusammen. Mary ist auf die Hilfe Annas und ihrer Mutter angewiesen, um den toten Mann in sein eigenes Bett im Junggesellentrakt des Hauses zu bringen. Trotz aller Vorsicht werden sie beobachtet. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Marys wohlbehütetes Geheimnis platzt. Der Skandal würde den Ruf ihrer gesamten Familie ruinieren.
Doch nicht nur Mary, auch Bates hat Sorgen: Er hat heimlich eine Laufschiene erworben, um seine Behinderung besser in den Griff bekommen zu können. Doch das Tragen der Schiene, deren eiserne Schnallen sich ins Fleisch einschneiden, bereitet ihm höllische Schmerzen.
Die Zukunft sieht düster aus, und "The Handmaid's Tale – Der Report der Magd" bringt uns direkt in eine Welt, die durch Umweltkatastrophen und gesellschaftliche Umwälzungen geprägt ist. Die erste Staffel dieser fesselnden Serie zeigt uns das Leben von Desfred, einer der wenigen fruchtbaren Frauen in Gilead, wo Frauenrechte praktisch abgeschafft wurden. Ihr einziger Wunsch? Ihre Tochter zu finden und aus den Fängen eines brutalen Regimes zu entkommen.
Diese Serie ist nicht nur ein Drama; sie ist eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der Unterdrückung und zeigt auf beeindruckende Weise, wie schnell Rechte verworfen werden können. Mit einem starken Cast um Elisabeth Moss als June Osborne (Offred) wird jede Episode zu einem emotionalen Erlebnis. Es ist unmöglich, sich nicht mit den Charakteren zu identifizieren oder ihre Kämpfe nachzuvollziehen.
In der ersten Staffel gibt es zehn spannende Episoden, die uns tief in das Leben von Desfred eintauchen lassen. Wir sehen sie bei ihrer Arbeit als Magd im Haus des Commanders Waterford und seiner Frau Serena Joy, während sie versucht, einen Platz in dieser neuen Ordnung zu finden. Die schmerzhafte Erinnerung an ihre Tochter Hannah verfolgt sie ständig und treibt sie an. Dies führt zu intensiven inneren Konflikten und macht deutlich, dass es mehr gibt als nur physisches Überleben – es geht auch um Selbstwertgefühl und Identität.