Verplappert sich Daisy (Sophie McShera) über die fatalen Ereignisse in Lady Marys (Michelle Dockery) Schlafzimmer? Thomas (Rob James-Collier) und Mrs O’Brien (Siobhan Finneran) üben mächtigen Druck auf die kleine Hausdienerin aus, die schließlich Zuflucht bei Edith (Laura Carmichael) sucht. Doch damit nicht genug – die Intrigenmaschinerie von Thomas und Mrs O’Brien läuft auf Hochtouren: Sie wollen Bates (Brendan Coyle) als Dieb dastehen lassen, weil Diebstahl ein Entlassungsgrund ist. Doch Anna (Joanne Froggatt) dreht den Spieß einfach um und bringt O’Brien und Thomas in schwere Bedrängnis.
Nach der Auseinandersetzung über die beste Behandlungsmethode für den kranken Bauern geht der Kleinkrieg zwischen Lady Violet (Maggie Smith) und Isobel Crawley (Penelope Wilton) in die nächste Runde. Eine Blumenschau ist angesagt. Wer hat die schönsten Rosen in Grantham? Hier hat Isobel Violet unterschätzt, denn diese kann durchaus über ihren Schatten springen.
Dunkle Wolken ziehen auf, als aus London Gerüchte nach Downton Abbey dringen, Lady Marys Ruf sei nicht der beste. Ihre Eltern (Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern) vermuten, Evelyn Napier habe die Gerüchte nach dem Tod des Türken gestreut, doch der wirkliche Drahtzieher befindet sich im Dienstbotentrakt des eigenen Hauses. Lord Grantham und seine Frau sind in ihrer Meinung bestärkt, Mary müsse endlich heiraten. Aus diesem Grund geben sie ein Dinner für einen Nachbarn, den einige Jahre älteren, verwitweten Sir Anthony Strallan (Robert Bathurst). An diesem Abend hinterlässt der Konkurrenzkampf zwischen den beiden ungleichen Schwestern Edith und Mary einen tiefen Graben. Als Edith Interesse an Strallan zeigt, lässt Mary Matthew stehen und umgarnt Strallan mit ihrem Charme. Noch in derselben Nacht schreibt Edith aus Rache einen Brief – an den türkischen Botschafter in London.
Die Köchin Mrs Patmore (Lesley Nicol) hat Zucker mit Salz verwechselt und den Nachtisch versalzen. Sie gesteht
Holt schon mal das Korsett aus dem Schrank: Noch 13 Tage, dann geht „The Gilded Age“ weiter! Die vierte Staffel von Julian Fellowes' Kostümdrama startet am Sonntag, 1. November 2026, auf HBO. In Deutschland müsst ihr nur eine Nacht länger warten. Am Montag, 2. November, kommt die erste Folge zu WOW, Sky Go und HBO Max und läuft am Abend auch auf Sky Atlantic. Insgesamt gibt's acht neue Episoden, und zwar jede Woche eine statt alle auf einmal. Ihr habt also zwei Monate lang jeden Montag ein Date mit der New Yorker High Society. Der volle Trailer ist seit ein paar Tagen draußen, und nach dem ist klar: So wackelig war das Fundament der Russells noch nie.
Kurz zur Erinnerung, falls eure letzte Folge schon eine Weile her ist: Im Mittelpunkt stehen die Neureichen Bertha und George Russell (Carrie Coon und Morgan Spector). Sie leben direkt gegenüber vom alteingesessenen van-Rhijn-Haushalt und mischen das alte Geld ordentlich auf. Bisher gibt's drei Staffeln mit 25 Folgen. Das Finale von Staffel 3 war ziemlich heftig. George wird in seinem Büro angeschossen und überlebt nur, weil Dr. William Kirkland (Jordan Donica) ihn rettet. Danach sieht es kurz so aus, als würden sich Bertha und George wieder näherkommen. Bertha feiert ihren größten Triumph: Tochter Gladys (Taissa Farmiga) ist jetzt glücklich verheiratete Herzogin, und Bertha hat obendrein dafür gesorgt, dass geschiedene Frauen wieder auf Bälle dürfen. Aber George verzeiht ihr nicht, dass sie Gladys in eine Ehe ohne Liebe gedrängt hat. In der letzten Szene verlässt er Bertha. Zum Glück gab's auch schöne Momente. Marian (Louisa Jacobson) und Larry (Harry Richardson) finden zögerlich wieder zueinander, und Peggy (Denée Benton) hat sich mit William verlobt.
Und genau da macht Staffel 4 weiter. Das offizielle Motto von HBO: Bertha hat die Gesellschaft verändert, aber das hatte seinen Preis. In der neuen Ära muss man aufpassen, was man sich wünscht. Laut Autorin und Produzentin Sonja Warfield spielt die Staffel in den Jahren 1885 und 1886. Im Trailer sieht man, wie Bertha verzweifelt versucht, ihren Mann zurückzugewinnen, während sich die Nachricht von ihrer Trennung durch ganz New York verbreitet. Morgan Spector sagt, die beiden versuchen herauszufinden, wie sie wieder zueinanderfinden können. Leicht wird das nicht. Carrie Coon hat in Interviews sogar von einem beginnenden feministischen Erwachen ihrer Figur gesprochen. Wer Coon zuletzt in „The White Lotus“ oder als Gloria Burgle in „Fargo“ gesehen hat, weiß, dass sie aus so einem Stoff locker eine Emmy-Szene macht. Der Ton wird dadurch spürbar ernster. Bisher ging's vor allem um den Aufstieg der Russells, jetzt eher darum, was er sie gekostet hat.