Mai 1914. Sybil (Jessica Brown Findlay) besucht politische Veranstaltungen, in denen es unter anderem um das Frauenwahlrecht geht. Lord Grantham (Hugh Bonneville) ist entsetzt, als er mitbekommt, was seine jüngste Tochter treibt. Doch es gelingt ihm nicht, ihr das politische Engagement zu verbieten, das zusätzlichen Auftrieb durch Sybils Freundschaft zu dem aus Irland stammenden Chauffeur der Familie, Tom Branson (Allen Leech), erhält, der sich selbst einen Sozialisten nennt.
Matthew (Dan Stevens) und Mary (Michelle Dockery) kommen einander sehr nahe. Der Traum von Marys Eltern und ihrer Großmutter Lady Violet (Maggie Smith) könnte wahr werden, denn Matthew macht Mary einen Heiratsantrag. Doch Mary erbittet sich Bedenkzeit und lässt Matthews Frage vorerst unbeantwortet.
Sir Anthony Strallan (Robert Bathurst) lädt Edith – nicht Mary – zu einer Fahrt in seinem Rolls Royce und zu einem Konzertbesuch ein. Lord und Lady Grantham fragen sich, ob für Edith bald die Hochzeitsglocken läuten werden.
Diener Thomas (Rob James-Collier) und Kammerzofe O’Brien (Siobhan Finneran) spinnen unterdessen weiter an ihrem Intrigen-Netz gegen Mr Bates (Brendan Coyle), den sie unbedingt loswerden wollen. Allerdings hat sich Bates nichts zu Schulden kommen lassen – jedenfalls nicht in seiner Zeit auf Downton Abbey. Mit einem Geständnis bezüglich seiner Vergangenheit überrascht er seinen Arbeitgeber und seine Kollegen. An Annas (Joanne Froggatt) starken Gefühlen für den verschlossenen Mann ändert das nichts.
Die Zukunft sieht düster aus, und "The Handmaid's Tale – Der Report der Magd" bringt uns direkt in eine Welt, die durch Umweltkatastrophen und gesellschaftliche Umwälzungen geprägt ist. Die erste Staffel dieser fesselnden Serie zeigt uns das Leben von Desfred, einer der wenigen fruchtbaren Frauen in Gilead, wo Frauenrechte praktisch abgeschafft wurden. Ihr einziger Wunsch? Ihre Tochter zu finden und aus den Fängen eines brutalen Regimes zu entkommen.
Diese Serie ist nicht nur ein Drama; sie ist eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der Unterdrückung und zeigt auf beeindruckende Weise, wie schnell Rechte verworfen werden können. Mit einem starken Cast um Elisabeth Moss als June Osborne (Offred) wird jede Episode zu einem emotionalen Erlebnis. Es ist unmöglich, sich nicht mit den Charakteren zu identifizieren oder ihre Kämpfe nachzuvollziehen.
In der ersten Staffel gibt es zehn spannende Episoden, die uns tief in das Leben von Desfred eintauchen lassen. Wir sehen sie bei ihrer Arbeit als Magd im Haus des Commanders Waterford und seiner Frau Serena Joy, während sie versucht, einen Platz in dieser neuen Ordnung zu finden. Die schmerzhafte Erinnerung an ihre Tochter Hannah verfolgt sie ständig und treibt sie an. Dies führt zu intensiven inneren Konflikten und macht deutlich, dass es mehr gibt als nur physisches Überleben – es geht auch um Selbstwertgefühl und Identität.