Juli 1914. Mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo wirft der Erste Weltkrieg seine Schatten voraus. Zunächst hatte der Sommer mit einer guten Nachricht begonnen. 18 Jahre nach der letzten Geburt ist Lady Cora (Elizabeth McGovern) wieder schwanger. Durch die Boshaftigkeit ihrer Kammerzofe O’Brien (Siobhan Finneran), die aufgrund eines Missverständnisses annimmt, demnächst gekündigt zu werden, verliert Cora das Baby, das tatsächlich männlichen Geschlechts war, im vierten Monat.
Mary (Michelle Dockery) bespricht die Situation in London mit der Schwester ihres Vaters, Lady Rosamund (Samantha Bond). Eigentlich fühlt sich Mary sehr zu Matthew hingezogen, aber ihre Tante rät Mary davon ab, den Heiratsantrag des kleinen Anwalts voreilig anzunehmen.
Die Köchin Mrs Patmore (Lesley Nicol) wird in Begleitung von Anna (Joanne Froggatt) für eine Woche auf Kosten ihres Arbeitgebers in eine Londoner Augenklinik geschickt, um ihrer drohenden Erblindung mit einer Operation gegenzusteuern. Anna nutzt die Zeit in der Hauptstadt, um beim Militär, seinem ehemaligen Arbeitgeber, Erkundigungen über Mr. Bates (Brendan Coyle) einzuholen.
Der Fortschritt hält Einzug auf Downton Abbey: Durch Mr Bromage und seine Firma lässt Lord Grantham zwei Fernsprechgeräte in dem herrschaftlichen Haus installieren. Sybil (Jessica Brown Findlay) nutzt die Gelegenheit, dem Firmenbesitzer das Hausmädchen Gwen (Rose Leslie) als Sekretärin anzudienen – und ist damit am Ende erfolgreich. Gwen erhält die dringend zu besetzende Stelle.
Der Streit zwischen Mary und ihrer Schwester Edith (Laura Carmichael) eskaliert. Während ihres London-Aufenthaltes hatte Mary von Evelyn Napier (Brendan Patricks) erfahren, dass nicht er die Quelle der Gerüchte über den Tod des Türken auf Downton war, sondern ein Brief, den Marys Schwester Edith selbst an den türkischen Botschafter geschrieben hatte. Mary nimmt bittere Rache. Sie durchkreuzt die Heiratspläne von Edith
Die Zukunft sieht düster aus, und "The Handmaid's Tale – Der Report der Magd" bringt uns direkt in eine Welt, die durch Umweltkatastrophen und gesellschaftliche Umwälzungen geprägt ist. Die erste Staffel dieser fesselnden Serie zeigt uns das Leben von Desfred, einer der wenigen fruchtbaren Frauen in Gilead, wo Frauenrechte praktisch abgeschafft wurden. Ihr einziger Wunsch? Ihre Tochter zu finden und aus den Fängen eines brutalen Regimes zu entkommen.
Diese Serie ist nicht nur ein Drama; sie ist eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der Unterdrückung und zeigt auf beeindruckende Weise, wie schnell Rechte verworfen werden können. Mit einem starken Cast um Elisabeth Moss als June Osborne (Offred) wird jede Episode zu einem emotionalen Erlebnis. Es ist unmöglich, sich nicht mit den Charakteren zu identifizieren oder ihre Kämpfe nachzuvollziehen.
In der ersten Staffel gibt es zehn spannende Episoden, die uns tief in das Leben von Desfred eintauchen lassen. Wir sehen sie bei ihrer Arbeit als Magd im Haus des Commanders Waterford und seiner Frau Serena Joy, während sie versucht, einen Platz in dieser neuen Ordnung zu finden. Die schmerzhafte Erinnerung an ihre Tochter Hannah verfolgt sie ständig und treibt sie an. Dies führt zu intensiven inneren Konflikten und macht deutlich, dass es mehr gibt als nur physisches Überleben – es geht auch um Selbstwertgefühl und Identität.