Die mysteriöse Geheimorganisation "Jalta" verlangt von Ros Myers, sie bei einer Operation zu unterstützen, die gegen die USA geplant ist, um deren Machtpotenzial zu verringern. Allerdings werden der Journalist Ben Kaplan und Bob Hogan von der CIA Zeugen des Gesprächs zwischen Ros und der Jalta-Agentin Magritte. Der MI5 weiß nun also, dass Ros ein Doppelspiel treibt. Ihre Bitte, sie außer Landes zu bringen, wird von "Jalta" abgelehnt. Ros hat nur noch eine Chance, am Leben zu bleiben: Sie muss Harry Pearce überzeugen, dass es nur mit ihrer Hilfe gelingen kann, das Ziel des geplanten Anschlags herauszufinden und "Jalta" zu stoppen. Sie bringt Harry und Adam Carter in die Nähe des Hauptsitzes der Geheimorganisation. Dort befindet sich auch "Jaltas" Chefin, über deren Identität der MI5 und auch Ros bislang nichts wissen. Währenddessen arbeiten Malcolm Wynn-Jones und Connie James gegen die Zeit: Sie müssen einen Aktivierungscode ermitteln, den "Jalta" zur Durchführung des Anschlags benötigt. Ros war damit beauftragt, ihn der Organisation mitzuteilen. Doch die vermutet bereits, dass Ros den MI5 eingeweiht hat. Ros sieht sich deshalb gezwungen, Harrys Aufenthaltsort preiszugeben - Adam kann sich weiterhin im Verborgenen halten. Als Harry zu "Jaltas" Chefin gebracht wird, staunt er nicht schlecht. Adam gelingt es schließlich, Ros zu befreien und mit ihr zu entkommen. Und mit Malcolms Hilfe gelingt es auch, die Operation "Floodland" zu stoppen. Doch Ros flieht nicht, sie beschließt, Harry zu retten. Dafür muss sie allerdings einen schrecklichen Preis zahlen.
Am 16. September 2026 ist es so weit: „Slow Horses“ kehrt mit Staffel 6 zurück. In nur neun Tagen öffnet sich also wieder die muffige Tür zum Slough House, dieser legendären MI5-Abstellkammer für Agent:innen, die zu viel Mist gebaut haben, um noch im schicken Hauptquartier herumzulaufen – aber immer noch zu talentiert sind, um sie komplett loszuwerden. Und ja, genau deshalb ist diese Serie weiterhin Pflichtprogramm für alle, die Spionage-Thriller mögen, aber keine Lust auf aalglatte Superagenten mit perfekten Anzügen und noch perfekteren One-Linern haben.
Falls du ein bisschen raus bist: Keine Sorge, du musst nicht noch mal alles auswendig lernen. „Slow Horses“ dreht sich um Jackson Lamb, gespielt von Gary Oldman, einen brillanten, unausstehlichen, oft beleidigenden und trotzdem erschreckend effektiven Chef einer Gruppe gescheiterter MI5-Spione. Im Slough House landen die, die Fehler gemacht haben: falsche Entscheidungen, politischer Ärger, Operationen, die komplett gegen die Wand gefahren sind. River Cartwright, gespielt von Jack Lowden, gehört zu den zentralen Figuren – ehrgeizig, clever, aber ständig zwischen Familienerbe, persönlicher Schuld und Geheimdienstrealität eingeklemmt. Dazu kommt Diana Taverner, gespielt von Kristin Scott Thomas, die im MI5-Machtzentrum wie ein Messer im Maßanzug agiert: elegant, kalt, gefährlich.
Staffel 6 setzt genau dort an, wo „Slow Horses“ am stärksten ist: bei persönlichen Wunden, die plötzlich zu nationalen Sicherheitsproblemen werden. Der Auftakt bringt River direkt in eine emotionale Ausnahmesituation, denn er bereitet sich auf die Beerdigung seines Großvaters vor. David Cartwright, gespielt von Jonathan Pryce, war immer mehr als nur ein Familienmitglied: Er war ein Stück Geheimdienstgeschichte, ein moralischer Schatten über Rivers Leben und einer der Gründe, warum River überhaupt so verbissen versucht, sich im MI5 zu beweisen. Gleichzeitig untersucht Lamb den Tod eines ehemaligen Slow Horse. Das klingt erst mal nach klassischem Fall der Woche, aber bei dieser Serie weiß man: Wenn Lamb anfängt, an einer Leiche herumzuschnüffeln, endet das garantiert nicht bei einer simplen Akte.