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Video : Episode 10

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Das Team um Harry Pearce erfährt vom venezolanischen Geheimdienst, dass der Präsident des Landes bei seinem Besuch in London vom amerikanischen CIA-Agenten Annibal Rodriguez ermordet werden soll. Wenn der MI5 das verhindert, bietet der venezolanische Geheimdienst als Gegenleistung Informationen über ein geplantes Al-Kaida-Attentat auf eine britische Schule an. Zaf Younis' Leiche wird endlich gefunden. Folterspuren weisen auf einen grausamen Tod des Agenten hin. Von Bob Hogan erfährt das Team, dass die Gruppe "Redbacks" dahinter steckt. Diese Spezialisten foltern Agenten, um Informationen für ihre jeweiligen Auftraggeber zu erhalten. Anschließend verkaufen sie sie meistbietend weiter oder bringen sie gleich selbst um. Als Jo Portman ihnen in die Hände fällt, bittet Adam Carter den CIA-Mann, Kontakt herzustellen. Hogan organisiert ein Treffen, liefert dabei aber auch Adam an die "Redbacks" aus. Ben Kaplan, der mittlerweile eng mit dem MI5 zusammenarbeitet, enttarnt Rodriguez bevor der seinen Plan, den Präsidenten Venezuelas zu erschießen, ausführen kann. Nur wenn der venezolanische Geheimdienst Rodriguez bekommt, wird Harry erfahren, welche Schule Ziel des Al-Kaida-Attentats ist. Aber da auch die CIA ihren Mann haben will, muss Harry tief in die Trickkiste greifen.

BetaSeries-Tipp
„Slow Horses“ Staffel 6 startet am 16. September: Warum du diese Woche wieder ins Slough House einchecken solltest

Am 16. September 2026 ist es so weit: „Slow Horses“ kehrt mit Staffel 6 zurück. In nur neun Tagen öffnet sich also wieder die muffige Tür zum Slough House, dieser legendären MI5-Abstellkammer für Agent:innen, die zu viel Mist gebaut haben, um noch im schicken Hauptquartier herumzulaufen – aber immer noch zu talentiert sind, um sie komplett loszuwerden. Und ja, genau deshalb ist diese Serie weiterhin Pflichtprogramm für alle, die Spionage-Thriller mögen, aber keine Lust auf aalglatte Superagenten mit perfekten Anzügen und noch perfekteren One-Linern haben.

Falls du ein bisschen raus bist: Keine Sorge, du musst nicht noch mal alles auswendig lernen. „Slow Horses“ dreht sich um Jackson Lamb, gespielt von Gary Oldman, einen brillanten, unausstehlichen, oft beleidigenden und trotzdem erschreckend effektiven Chef einer Gruppe gescheiterter MI5-Spione. Im Slough House landen die, die Fehler gemacht haben: falsche Entscheidungen, politischer Ärger, Operationen, die komplett gegen die Wand gefahren sind. River Cartwright, gespielt von Jack Lowden, gehört zu den zentralen Figuren – ehrgeizig, clever, aber ständig zwischen Familienerbe, persönlicher Schuld und Geheimdienstrealität eingeklemmt. Dazu kommt Diana Taverner, gespielt von Kristin Scott Thomas, die im MI5-Machtzentrum wie ein Messer im Maßanzug agiert: elegant, kalt, gefährlich.

Staffel 6 setzt genau dort an, wo „Slow Horses“ am stärksten ist: bei persönlichen Wunden, die plötzlich zu nationalen Sicherheitsproblemen werden. Der Auftakt bringt River direkt in eine emotionale Ausnahmesituation, denn er bereitet sich auf die Beerdigung seines Großvaters vor. David Cartwright, gespielt von Jonathan Pryce, war immer mehr als nur ein Familienmitglied: Er war ein Stück Geheimdienstgeschichte, ein moralischer Schatten über Rivers Leben und einer der Gründe, warum River überhaupt so verbissen versucht, sich im MI5 zu beweisen. Gleichzeitig untersucht Lamb den Tod eines ehemaligen Slow Horse. Das klingt erst mal nach klassischem Fall der Woche, aber bei dieser Serie weiß man: Wenn Lamb anfängt, an einer Leiche herumzuschnüffeln, endet das garantiert nicht bei einer simplen Akte.

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