John McLiam (geboren als John Williams; 24. Januar 1918 – 16. April 1994) war ein kanadischer Schauspieler, der für sein Talent, verschiedene Akzente zu imitieren, bekannt war. Zu seinen Filmauftritten zählen „My Fair Lady“ (1964), „Kaltblütig“ (1967), John Frankenheimers Verfilmung von „Der Eismann kommt“ (1973), „Missouri“ (1976) und „Rambo“ (1982). Er war Gaststar in zahlreichen Fernsehserien und schrieb das Broadway-Stück „Die Sünde des Pat Muldoon“.
Frühes Leben
Er besuchte das St. Mary’s College of California (Moraga, Kalifornien). Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der US-Marine als Nachrichtendienstoffizier und wurde mit dem Bronze Star ausgezeichnet. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Journalist für den „San Francisco Examiner“.
Er wählte McLiam, die gälische Form seines Nachnamens Williams, als Künstlernamen.
Schauspielkarriere
Seine Schauspielkarriere begann 1946 in Maxwell Andersons „Winterset“ in San Francisco. Nach einigen Engagements in Theaterstücken in Kalifornien zog er nach New York. Seine erste Broadway-Rolle war 1951 die eines Wächters in Maxwell Andersons „Barfuß in Athen“. Zu seinen weiteren Bühnenrollen zählen Shaws „Die heilige Johanna“ und „Tiger at the Gates“, Christopher Frys Adaption eines Stücks von Jean Giraudoux, das 1959/60 am Broadway lief. Er gehörte zur Originalbesetzung von „One More River“ (1960) am Broadway.
1960 zog er nach Kalifornien, um im Film- und Fernsehbereich zu arbeiten. Zu seinen Filmrollen zählten ein Londoner Taugenichts in „My Fair Lady“ (1964), Boss Kean in „Cool Hand Luke“ (1967), Herbert Clutter als Mordopfer in „Kaltblütig“ (1967), die Rolle des Piloten/Fluglehrers von Tante Bee in der achten Staffel der „Andy Griffith Show“, „Tante Bees großer Moment“, „Halls of Anger“ (1970), Woody Allens „Der Schläfer“ (1973), der Rancher David Braxton in „Missouri – Ein Abenteuer mit Herz und Seele“ (1976) und Orval in „Rambo“ (1982). In John Frankenheimers American-Film-Theater-Verfilmung von „Der Eismann kommt“ (1973) spielte er Jimmy Tomorrow an der Seite von Fredric March, Lee Marvin, Robert Ryan und Jeff Bridges.
Privatleben
McLiam und seine Frau Roberta hatten eine Tochter namens Claire. Er starb 1994 in Woodland Hills, Los Angeles, Kalifornien, an den Folgen von Hautkrebs und Parkinson. McLiam wurde auf dem Friedhof von Santa Barbara in Santa Barbara, Kalifornien, beigesetzt.
BetaSeries ist die Referenzanwendung für Serienfans, die Streaming-Plattformen beobachten. Lade die Anwendung kostenlos herunter, gib die Serien an, die du magst, und erhalte sofort Empfehlungen.
© 2026 BetaSeries - Alle externen Inhalte bleiben Eigentum des rechtmäßigen Eigentümers.