Aufgewachsen ist Christian im appenzellischen Heiden, der Vater ist Direktor, das Milieu bürgerlich. Schon früh spielt er lieber mit den Mädchen als mit Buben, zieht heimlich die Kleider seiner Mutter an. In der Pubertät macht er seine ersten homoerotischen Erfahrungen, glaubt, er sei schwul. Nach einer wilden Zeit als Callboy und Travestie-Tänzer wird Christian bewusst, dass er körperlich eine Frau sein möchte. 1998 lässt er sich operieren und lebt seitdem als Nadia Brönimann weiter. Insgesamt 14 Operationen hat Nadia für ihre Geschlechtsumwandlung benötigt, daneben diverse ästhetische Eingriffe an Augen und Nase. Ihr Aussehen als Frau ist perfekt. Als Folge der Geschlechtsumwandlung verliert Nadia Brönimann jedoch den Kontakt zu ihrer Familie, sowie zu vielen ihrer früheren Bekannten. Lähmende Angstzustände führen zu einem Aufenthalt in der Psychiatrie, Nadia muss Antidepressiva schlucken, ihr Seelenzustand bleibt prekär. In Kalabrien sucht sie Erlösung bei einem Wunderpater, ohne Er